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In Aerzen entstehen Logistikzentrum, Verwaltungsgebäude und zusätzliche Parkplätze

Maschinenfabrik investiert zwölf Millionen

Aerzen (sbr). Der Euro-Krise zum Trotz wächst die Aerzener Maschinenfabrik weltweit. In den kommenden zwei Jahren sollen nun auch rund zwölf Millionen Euro in die weitere Expansion des Stammsitzes in Aerzen investiert werden. Bereits Ende September soll zunächst der neue Parkplatz, genau gegenüber der bereits bestehenden Parkfläche am Hermann-Allstaedt-Weg, Raum für 340 Fahrzeuge bieten.

veröffentlicht am 23.08.2012 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 30.10.2016 um 07:21 Uhr

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Damit wird dann auch hoffentlich die angespannte Parksituation in den benachbarten Straßen deutlich entspannt, hofft Klaus-Hasso Heller, geschäftsführender Gesellschafter der Aerzener Maschinenfabrik. Die Verlegung des erst vor vier Jahren gebauten Parkplatzes am Wiesenweg ist notwendig geworden, um Platz für ein Logistik-Center zu schaffen. Hier soll nach der Fertigstellung der komplette Wareneingang der Aerzener Maschinenfabrik abgewickelt werden.

Darüber hinaus wird das neue Logistik-Center als zentrales Zwischenlager dienen. „Wir stehen kurz davor, den Bauantrag zu stellen, und hoffen, noch in diesem Jahr mit den umfangreichen Arbeiten beginnen zu können“, erklärt Heller.

Parallel dazu entsteht ein neuer Verwaltungskomplex, der auf vier Etagen plus Keller 2100 Quadratmeter Bürofläche umfasst. Ein etwa 500 Quadratmeter großer Gebäudeteil, der unter anderem als Empfangshalle dienen soll, wird später das Verwaltungsgebäude aus den 1970er Jahren mit dem Neubau verbinden. Doch auch dann sind die Um- und Neubauarbeiten im Bereich der Verwaltung der Aerzener Maschinenfabrik noch nicht abgeschlossen. „Im Sprachgebrauch wird immer noch vom neuen Verwaltungsgebäude gesprochen. Den wenigsten ist dabei bewusst, dass es bereits 1974 gebaut wurde, einer dringenden energetischen Sanierung bedarf und der modernen Form der Zusammenarbeit in keinster Weise mehr entspricht“, erklärt Heller zu den weiteren Sanierungs- und Umbauplänen.

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  • Ein neuer Parkplatz soll die Lage in den Straßen um das Betriebsgelände deutlich entspannen.

Mit dem Neubau, von dem der Geschäftsführer hofft, dass der Rohbau im Oktober geschlossen sein wird, wird der gestiegenen Mitarbeiterzahl Rechnung getragen. Im April 2013 sollen die neuen Büroräume für etwa 110 Angestellte bezugsfertig sein und damit der Büroalltag im Übergangscontainer für sie ein Ende haben, so die Zeitplanung.

„Natürlich sind in der Fertigung und im neuen Produktionscenter Büroflächen angegliedert, aber der Neubau ist das erste reine Verwaltungsgebäude, das seit 1974 entsteht und das muss heute zuwachsorientiert realisiert werden, damit es nicht schon morgen wieder zu klein ist“, sagt Heller, der damit der Kritik, der Bau sei überdimensioniert, entgegentreten will.

Zum 150-jährigen Bestehen der Aerzener Maschinenfabrik in zwei Jahren soll auch das alte „neue“ Verwaltungsgebäude komplett saniert sein und das Logistik-Center am Wiesenweg seinen Betrieb aufgenommen haben, so die Zukunftsvision für die nächsten Jahre am Stammsitz Aerzen.

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