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Wie Barbara Bauer zu ihrer Ausstellung kam

Manchmal helfen Zufälle weiter

Aerzen (sbr). „Kreativität steckt in mir und will raus“, sagt Barbara Bauer. Wie viel Schaffenskraft die Hamelner Künstlerin in der Vergangenheit aus sich raus auf die Leinwände gelassen hat, das können sich die Besucher der ersten Einzelausstellung der heimischen Malerin in der Aerzener Domänenburg bis zum 27. November ansehen. Unter dem Titel „Gegensätze“ möchte die 60-Jährige zum Träumen inspirieren und Raum lassen für persönliche Interpretationen, wie sie sagt. Dabei steht neben Formen, Flächen und Linien vor allem die Weiblichkeit im Vordergrund ihrer Werke.

veröffentlicht am 07.11.2011 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 02:41 Uhr

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Wie es zu der Ausstellung im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Kultur in der Domänenburg“ kam, ist eine eigene Geschichte, und die erzählt Barbara Bauer gern, um auch anderen Künstlern Mut zu machen, den Weg in die Öffentlichkeit zu wagen: „Füttern verboten“ lautete der Titel des Programms von Philipp Weber, das die Hamelnerin vor fast genau einem Jahr in die Aerzener Kulturszene lockte. In der Veranstaltungspause kam sie mit Heiko Bossog – bei der Gemeindeverwaltung für die Kultur zuständig – ins Gespräch, als sie darum bat, Flyer für ihre damals aktuelle Ausstellung „Kunst trifft Kaffee“ in Bad Pyrmont auslegen zu dürfen. Es kam zur spontanen Einladung, auch einmal in Aerzen die feminine Malerei zu präsentieren.

Und so begann für Barbara Bauer mit einem eigentlich entspannten Kabarettabend ein überaus arbeitsreiches Jahr, wie sie die Zeit intensiver Vorbereitung beschreibt. Zu allererst galt es, alle Bilder schnellstmöglich zu katalogisieren und diese Zusammenstellung dann gemeinsam mit einer Bewerbung bei der Aerzener Gemeindeverwaltung einzureichen. Ihre Unterlagen überzeugten, sie erhielt die Zusage – und so wurden die malerischen „Gegensätze“ als Herbst-Ausstellung im Kulturprogramm aufgenommen. „Fast ein Jahr habe ich auf meine erste Einzelausstellung hingearbeitet – und jetzt bin ich auch ein bisschen stolz“, erklärt die Künstlerin anlässlich der Ausstellungseröffnung vor ihrem Lieblingsbild, das kein Frauenbildnis, sondern die Ankunft des Feuervogels zeigt. Geöffnet ist die Ausstellung samstags und sonntags von 13 bis 18 Uhr.



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