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Endbericht zum Netzwerk Aerzen-Emmerthal liegt vor / Aerzener Bauausschuss stimmt zu

Mammutkonzept mit 80 Seiten Inhalt

Aerzen. Begeisterung sieht anders aus – und doch stellten sich die Mitglieder des Ausschusses für Bau-, Straßen-, Verkehrs- und Umweltangelegenheiten einmütig hinter den Endbericht zum „Interkommunalen integrierten Entwicklungs- und Handlungskonzept des Netzwerkes Aerzen-Emmerthal“. Hinter dem Wortungetüm verbirgt sich die enge Zusammenarbeit zwischen Aerzen und Emmerthal mit dem Ziel, in Zeiten finanzieller Nöte gemeinsam Gelder aus Fördertöpfen zu akquirieren (wir berichteten). Fast zwei Jahre lang feile man an diesem Netzwerk schon, erklärte Bürgermeister Bernhard Wagner, der die Notwendigkeit eines solchen Zusammenschlusses unterstrich. Man wolle sich gemeinsam für die Zukunft aufstellen. Aus eigener Kraft könne keine Gemeinde etwas erreichen – gemeinsam schon. Auf zunächst acht Jahre ist das Konzept ausgelegt, das stolze 80 Seiten umfasst und zahlreiche Maßnahmen aufführt. Der Flecken Aerzen wird noch einige Maßnahmen nachtragen, darunter den Wiederaufbau des abgebrannten Freibades. Wagner geht von Kosten für das Bad in Höhe von rund 1,5 Millionen Euro aus. Ausschussvorsitzender Friedel-Curt Redeker (CDU) stellte in einer persönlichen Erklärung klar, dass er sich mehr erhofft habe. Große Synergieeffekte könne er nicht erkennen, allerdings sei man gezwungen, diesen Weg zu gehen, um in entsprechende Förderprogramme zu kommen. SPD-Fraktionschef Burkhard Schraps erinnerte an den enormen Arbeitsaufwand, unterstrich jedoch die aus seiner Sicht riesige Chance, über acht Jahre Maßnahmen in die Wege zu leiten, die man sonst nicht anpacken könne.as

veröffentlicht am 08.02.2014 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 28.10.2016 um 22:21 Uhr



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