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Weidetierhalter kritisieren: Tiere werden angefallen

Mahnfeuer gegen den Wolf

GELLERSEN. Das dritte Mahnfeuer gegen die Ausbreitung von Wölfen im Weserbergland und 1. europäische Mahnfeuer gegen den Wolf durch die Weidetierhalter brennt am Freitag, 15. September, am Schützenhaus im Aerzener Ortsteil Gellersen ab 20 Uhr. „Mit mehr als zehn durch Wölfe getötete oder unbrauchbare Fohlen sowie zig Rindern und hunderten Schafen in Deutschland ist die Geduld der Weidetierhalter mit dem Wolfmanagement am Ende“, heißt es in der Einladung zum „Mahnfeuer für ein aktives Wolfsmanagement“.

veröffentlicht am 13.09.2017 um 17:27 Uhr

Die Ausbreitung des Wolfs wird nicht immer positiv gesehen. Foto: fn
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Autor

Sabine Brakhan Reporterin
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Zu dieser Veranstaltung laden Friedrich Dieckmann, Landwirt und Charolaiszüchter in Gellersen, der Pferdezuchtverein Weserbergland e.V und der Hannoveraner Bezirksverband Hannover sowie Dr. Burkhard Kirchhoff (Wolfsbeauftragter für den Pferdeschutz im Hannoveraner Pferdezuchtverband – Bezirk Hannover und Geschäftsführer des Pferdezuchtverbandes – Bezirk Weserbergland) ein.

Powerpoint-Präsentation

soll informieren

„Mit mehr als zehn durch Wölfe getötete oder unbrauchbare Fohlen sowie zig Rindern und hunderten Schafen in Deutschland ist die Geduld der Weidetierhalter mit dem Wolfmanagement am Ende“, heißt es in der Einladung zum „Mahnfeuer für ein aktives Wolfsmanagement“. „Wir möchten mit dem Mahnfeuern keinen Hass gegen den Wolf schüren, aber die Öffentlichkeit über die Gefahren, die mit einer Ausbreitung des Wolfes einhergehen, aufmerksam machen“, betont Dr. Burkhard Kirchhoff. Begleitend zum Mahnfeuer möchten die Weidetierhalter mithilfe einer Powerpoint-Präsentation auf die tiefere Problematik erklärend eingehen, wie der Wolfsbeauftragte weiter mitteilt.

Ein Hinweis der Veranstalter für auswärtige Teilnehmer: Das Gellerser Schützenhaus liegt am Waldrand und ist über den Schlingweg zu erreichen, nach etwa 300 Metern bitte links abbiegen.

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