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Präsident des Kinderschutzbundes spricht auf Einladung der SPD

Mahner im Interesse der Jüngsten

Emmerthal (cb). Wenn Lobbyarbeit besonders von Wirtschaftsvertretern auf den politischen Fluren in Berlin inzwischen mit einem faden Beigeschmack versehen ist, will der Kinderschutzbund bewusst als Lobbyist auftreten. „Lobbyarbeit ist für uns kein Schimpfwort. Wir nennen uns bewusst die Lobby für Kinder“, sagte jüngst Heinz Hilgers, Präsident des Kinderschutzbundes (DKSB), in einem Interview. Seit 1993 ist der Vater von drei Kindern, der mit seiner Familie in Dormagen wohnt, Präsident der Interessenvertretung von über 50 000 Einzelmitgliedern in 420 Ortsverbänden. Sie setzen sich gemeinsam mit über 10 000 Ehrenamtlichen und rund 3000 Mitarbeitern für Kinder und gegen Missstände ein, drängen Politiker und Verwaltung zum Handeln und packen selber an. Wie? Darüber spricht Hilgers am heutigen Freitag beim Neujahrsempfang der SPD Hameln-Pyrmont, der im Kulturzentrum in Kirchohsen stattfindet. „Lobby für Kinder – wichtiger denn je!“, heißt das Thema des Präsidenten, selbst langjähriger SPD-Kommunalpolitiker, zeitweise Landtagsabgeordneter und hauptamtlicher Bürgermeister der Stadt Dormagen, die ihm 2009 die Ehrenbürgerwürde verliehen hat. Kaum eine Gelegenheit lässt er aus, um sich in Berlin zu Wort zu melden. „Die Bundesfamilienministerin setzt sich nicht genug für die Kinderrechte ein“, sagte der Präsident im Dezember. „Wenn aber weder das Ministerium noch eine andere Stelle in der Regierung willens oder in der Lage ist, sich für die Rechte und damit für die Interessen der Kinder einzusetzen, muss eine solche Institution geschaffen werden.“ Anlässlich des Jahrestages der UN-Kinderrechtskonvention forderte Hilgers Bundesregierung, Länder und Kommunen auf, allen Kindern gleiche Chancen auf Ausbildung und Teilhabe an der Gesellschaft zu geben. Und genauso erhebt er seine Stimme, wenn es um Kinderarmut (Hilgers: „Ein riesiger Skandal und das größte Risiko für Deutschlands Zukunft“) geht.

veröffentlicht am 13.01.2011 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 20:21 Uhr

Heinz Hilgers  Foto: dksb
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Nur in einer Gesellschaft, die durch Offenheit, Toleranz, ein friedliches Miteinander, Gerechtigkeit, Verständnis und Solidarität gekennzeichnet ist, werden Kinder eine gute Zukunft haben – so beschreibt sich der DKSB selbst. Um das zu erreichen, verrichtet der Kinderschutzbund auch umfassende Lobbyarbeit, animiert Unternehmen zur Unterstützung und erhebt seine Stimme regelmäßig in den Massenmedien – allen voran Heinz Hilgers.



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