weather-image
17°

Linde wurde zum Sicherheitsrisiko

Aerzen (sbr). Übriggeblieben ist nur ein kläglicher Stumpf, der an die mächtige Linde vor der Aerzener Marienkirche erinnert. Der Baum musste Ende vergangener Woche abgeholzt werden, weil der Stamm und Äste von Innen mit Fäulnis befallen waren.

veröffentlicht am 13.03.2012 um 12:04 Uhr
aktualisiert am 30.10.2016 um 17:41 Uhr

Einen imposanten Umfang hatte der Stamm der Linde, die jetzt gefällt wurde. Der Stumpf wird in den nächsten Tagen abgefräst. Noch nutzt ihn Britta Albrechts Tochter Lena zum Klettern.  Foto: sbr
Weiterlesen für 20 Cent oder mit Ihrem Digital-Abo
Sie haben bereits ein Digital-Abo der DEWEZET? Dann melden Sie sich hier mit Ihren DEWEZET -Login an und lesen Sie den Text, ohne Ihn bei LaterPay bezahlen zu müssen.

Aufgrund dieses massiven Befalls war die Standsicherheit des Baumes nicht mehr gewährleistet. Zu diesem Ergebnis kam Tetje Böger, Fachmann für Garten- und Landschaftsbau, während der jüngsten Baumpflegearbeiten. Eine schnelle Entscheidung war gefragt, um eine mögliche Gefahr von Passanten und benachbarten Gebäuden. Der Kirchenvorstand der evangelischen Marienkirchengemeinde hatte keine Wahl und sprach sich für die sofortige Beseitigung des nicht unter Naturdenkmalschutz stehenden Baumes aus. „Ich gehe davon aus, dass der Baum etwa 150 Jahre alt war“, sagt Aerzens Pastor Thomas Mayer. Aus der Kirchengeschichte weiß er, dass im Laufe der Jahrhunderte immer wieder Lindenbäume rund um die Marienkirche gepflanzt wurden.



Copyright © Deister- und Weserzeitung 2018
Texte und Fotos von dewezet.de sind urheberrechtlich geschützt.
Weiterverwendung nur mit Genehmigung der Chefredaktion.


Mehr Artikel zum Thema
Weiterführende Artikel
    Anzeige
    Anzeige

    Immobilien in Hameln: auf immo.dewezet.de finden Sie tagesaktuelle Angebote zur Miete und zum Kaufen

    Immobilien mieten

    Immobilien kaufen

    Anzeige
    Kommentare