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Eisenbahnfreunde Emmerthal schätzen die unbegrenzten Möglichkeiten an ihrem Hobby

Leidenschaft für eine endlose Baustelle

EMMERTHAL. Während die Eisenbahnfreunde Emmerthal an ihren Modellen tüfteln, halten vor der Eingangstür die echten S-Bahnen an den Bahnsteigen, rasseln immer wieder lange Güterzüge über die Gleise. „Klar, das Ambiente macht für uns eine Menge aus“, sagt Wolfgang Kappauf über die Räumlichkeiten im ehemaligen Bahnhofsgebäude, die sie im April vor zehn Jahren angemietet und dann aufwendig renoviert haben.

veröffentlicht am 30.08.2018 um 14:04 Uhr
aktualisiert am 30.08.2018 um 21:00 Uhr

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Christian Branahl

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Christian Branahl Reporter / Newsdesk zur Autorenseite
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Dort entstehen seitdem die Welt der Bahn und Landschaften im Miniaturformat. Die Blicke richten sich dort auf die beiden Räume mit den Modellbahnanlagen, eine im Format H0, also 1:87, und eine der Spurweite N, 1:160. Das Hobby vereint Generationen – 21 Eisenbahnfreunde im Alter von 36 bis 88 Jahren. Schon eine stolze Zahl, findet Teamleiter Kappauf im Vergleich zu anderen Gruppen in der Region. „Wenn man einmal vom Eisenbahn-Virus angesteckt ist, bleibt man dabei“, sagt der 63-Jährige. Als Sechsjähriger erhielt er seine erste TRIX-Express-Anlage, die den gleichzeitigen unabhängigen Betrieb von zwei Zügen ermöglicht. „Damals eine Sensation“, erzählt er. Zusammen mit den anderen Mitgliedern schätzt Kappauf das Hobby, bei „dem die Ideen nie ausgehen“. Eine quasi endlose Baustelle, bei der sich stets neue Möglichkeiten eröffnen. Was das Domizil so besonders macht, sind darüber hinaus viele Sammlerstücke aus der Geschichte der Bahn, natürlich auch aus der Region. Darunter befindet sich übrigens ein Nachbau des Grohnder Bahnhofes, wie er sich in den 50er Jahren darstellte.

Einen Schautag bieten die Eisenbahnfreunde für alle Interessierten am Samstag, 1. September, von 11 bis 16 Uhr im Bahnhofsgebäude.

„Die Ideen gehen nie aus“: Siegfried Lambertz (li.) und Wolfgang Kappauf bei den Vorbereitungen für den Schautag. Foto: cb
  • „Die Ideen gehen nie aus“: Siegfried Lambertz (li.) und Wolfgang Kappauf bei den Vorbereitungen für den Schautag. Foto: cb
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„Die Ideen gehen nie aus“: Siegfried Lambertz (li.) und Wolfgang Kappauf bei den Vorbereitungen für den Schautag. Foto: cb
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