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Sicherheitsdebatte in Hämelschenburg / Behörde: Überweg nicht zwingend notwendig

Landkreis weist Vorwürfe zurück

Hämelschenburg. Die Wogen schlugen hoch in der jüngsten Sitzung des Ortsrates – schließlich war die Verärgerung groß, dass die Sicherheit an der Ortsdurchfahrt von Hämelschenburg nicht durch eine Querungshilfe erhöht wird. Allerdings: Der Landkreis widerspricht einer Aussage, die sich auf Ortstermine bezog. Behördensprecherin Sandra Lummitsch weist vor allem die Kritik eines Einwohners zurück, dass „man uns regelrecht angelogen“ habe, wie es über die Rolle des Landkreises hieß. Lummitsch bestätigt, dass bei dem Ortstermin im März 2013 auch ein Vertreter der Straßenverkehrsbehörde des Landkreises teilgenommen habe. „Es ist allerdings nicht richtig, dass bei diesem Termin seitens des Landkreises Hameln-Pyrmont eine zwingende Notwendigkeit für die Anlegung einer Querungshilfe gesehen wurde“, teilt sie mit. Eine Querungshilfe erhöhe auch aus Sicht der Straßenverkehrsbehörde unbestritten die Verkehrssicherheit im dortigen Bereich. Zwingend notwendig sei diese Maßnahme aufgrund der ermittelten Fahrzeug- und Querungszahlen auf der Landesstraße 431 nach den Vorgaben für die Anlage von Fußgängerüberwegen aber nicht. „Die Straßenverkehrsbehörde kann daher keine entsprechende Anordnung für eine Querungshilfe auf Kosten des Landes treffen“, sagte Lummitsch. Aufgrund dieser Sachlage käme der Bau einer Querungshilfe beziehungsweise einer ebenfalls zuvor beabsichtigten Ampel an der Landesstraße gegebenenfalls auf Kosten der Gemeinde Emmerthal in Betracht.

veröffentlicht am 11.12.2014 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 28.10.2016 um 03:21 Uhr

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