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„All you need is love“: John Lennons letzte Jahre – ein besonderer Abend mit wenigen Fans

Längst vergangene Zeiten?

Aerzen. Das musikalische Andenken John Lennons zu bewahren, der 1980 bei einem Attentat ums Leben kam, haben sich viele auf ihre Fahnen geschrieben – und auch die Organisatoren des Veranstaltungsprogramms „Kultur in der Domänenburg Aerzen“ griffen das am Freitag mit einem eigenen Termin auf. Die Vorbilder dieses Gedenkens sind prominent. Mit zum Teil sehr erfolgreichen Tribute-Songs gedachten nicht nur Rock-Bands wie Queen und Roxy Music oder der Musiker Paul Simon dem britischen Musiker, Komponist, Autor, Filmschauspieler und Friedensaktivisten, sondern auch der Lennon-Freund Elton John sowie sein ehemaliger musikalischer Beatles-Partner Paul McCartney. Am New Yorker Broadway startete 2005 das Musical „Lennon“, das allerdings bereits nach nur drei Monaten wegen mangelnder Resonanz wieder vom Spielplan gestrichen wurde. Nichtsdestotrotz starteten Achim Amme und Volkwin Müller zum 75. Geburtstag Lennons im vergangenen Jahr einen erneuten Versuch, ähnlich wie das Musical, Lennons späte Jahre anhand von Liedern und Textpassagen aus Philip Normans Lennon-Biografie zu erzählen.

veröffentlicht am 15.02.2016 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 26.10.2016 um 08:50 Uhr

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Autor:

Sabine Brakhan
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Die Besucherresonanz in der Aerzener Domänenburg, wo der Hamburger Autor, Schauspieler und Musiker Amme und der Singer-Songwriter Müller am Freitagabend im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Kultur in der Domänenburg“ mit ihrem Programm „All you need ist love – John Lennons letzte Jahre“ auftraten, war leider die gleiche wie am New Yorker Broadway. Im Südflügel der Domänenburg waren nur rund 50 Anhänger des charismatischen Kopfes der Beatles gekommen, um den Ausführungen und Musikeinspielungen Ammes zu lauschen und sich von der kräftig-gefühlvollen Gesangsstimme Müllers in eine längst vergangene Zeit tragen zu lassen.

Einziger Kritikpunkt des überaus interessanten Abends: Der erste Teil des Programms war deutlich zu text- und einspielungslastig. Eine der größten Legenden der Popmusik verdient einfach mehr Liveatmosphäre, mehr von diesem kunstvollen Gitarren- und Fußtrommelspiel und mehr von diesen individuell neu interpretierten Lennon-Songs, was der Detmolder und Schieder-Schwalenberger Müller wahrlich zu zelebrieren verstand, auch im Duett mit Amme.



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