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Westfalen Weser Energie plant Netz-Ausbau

Ladestationen für E-Autos im neuen Jahr

AERZEN. Über den genauen Standort wird noch abschließend beraten, aber schon jetzt steht fest, dass der Flecken Aerzen im ersten Halbjahr des neuen Jahres seine erste öffentliche Ladestation für Elektroautos bekommt.

veröffentlicht am 14.12.2017 um 16:14 Uhr

Fabian Schwede, einer von zwei Koordinatoren für das Thema Elektromobilität bei WWE, neben einer Ladestation. So oder so ähnlich sieht das Modell aus, das in Aerzen installiert wird. Foto: sbr
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Autor

Sabine Brakhan Reporterin
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Das heimische Energieversorgungsunternehmen Westfalen Weser Energie (WWE) plant den Ausbau des Ladesäulen-Netzes für Elektroautos, wie Pressesprecher Edgar Schroeren bestätigt.

Die Westfalen Weser Energie-Gruppe investiert derzeit in die Installation von 200 Ladepunkten in Ostwestfalen-Lippe und Südniedersachsen, die sich zukünftig in einer durchschnittlichen Entfernung von zirka 20 Kilometern zueinander befinden. Geplante und angefragte Standorte sind für das kommende Jahr neben Aerzen noch Emmerthal, Coppenbrügge und Salzhemmendorf, wie WWE mitteilt. Als ein möglicher Standort für den Ladepunkt in Aerzen ist der Parkplatz Burgstraße vorgesehen, wo regelmäßig am Freitagnachmittag der Wochenmarkt stattfindet. Alternativ wurde der Parkplatz der Sportstätten am Tannenweg beziehungsweise der Marktplatz an der Bahnhofstraße vom Aerzener Ortsrat ins Gespräch gebracht.

„Die öffentlichen Ladestationen sind die Grundlage für eine flächendeckende Einführung von Elektroautos und somit auch eine Entscheidungshilfe für potenzielle Käufer“, sagt Aerzens Ortsbürgermeister Dr. Thomas Forche, der die Planungen im Ortsrat vorstellte.

Die Säule, an der zwei Fahrzeuge gleichzeitig aufgeladen werden können, benötigt als Standort zwei Parkbuchten, die nach der Installation ausschließlich zum Aufladen von Elektroautos genutzt werden sollten und nicht mehr als allgemeiner Parkraum zur Verfügung stehen.

Die Ladevorgänge variieren je nach Autotyp und Ladesäule. „Die Ladestation hat eine Leistung von 22 kW und kann im besten Fall ein Elektroauto damit in einer Stunde für die nächsten 100 Kilometer wieder aufladen“, erläutert Edgar Schroeren. Unter dem Stichpunkt Mobilitätsinfrastruktur hatte Dr. Thomas Forche als Mitglied der Zukunftswerkstatt Gellersen bereits auch eine Ladestation für E-Bikes für den Aerzener Ortsteil Gellersen angeregt. Diesbezüglich möchte er ebenfalls mit dem Unternehmen WWE in Kontakt treten.

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