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Feuerwehr und Verwaltung bekunden gegenseitige Unterstützung

Kuschelkurs statt Konfrontation

Aerzen. Politik, Verwaltung und Feuerwehr des Fleckens Aerzen gehen wieder auf Kuschelkurs. Nachdem Gemeindebrandmeister Friedhelm Senke Anfang des Jahres öffentlich Kritik an der seiner Ansicht nach mangelnden Wertschätzung des ehrenamtlichen Brandschutzes vonseiten der Politik geübt hatte, hat nun offenbar ein Umdenken auf beiden Seiten stattgefunden. „Die Zusammenarbeit mit Rat und Verwaltung läuft gut. Manchmal muss man Dinge einfach auch mal ansprechen“, gibt sich Friedhelm Senke versöhnlich und auch Bürgermeister Bernhard Wagner betont: „Rat und Verwaltung stehen zur Feuerwehr.“

veröffentlicht am 17.04.2013 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 29.10.2016 um 17:21 Uhr

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Nicht zuletzt die klaren Aussagen von Branddirektor Ulf Günter bei einer Sitzung im März, demzufolge ausschließlich die Politik die Verantwortung für ihre Entscheidungen in Sachen Feuerschutz und die daraus resultierenden Folgen zu tragen hat und nicht die Feuerwehr, dürfte für eine eindeutige Abgrenzung der Zuständigkeiten gesorgt haben. Der Jahresabschluss der Gemeindefeuerwehr stand ganz im Zeichen des demografischen Wandels und seiner unmittelbaren Folgen auf die Sicherstellung des Brandschutzes. Zwar können die Einsatzabteilungen der Freiwilligen Feuerwehren im Flecken Aerzen entgegen dem allgemeinen Trend im vergangenen Jahr einen Zuwachs von sieben aktiven ehrenamtlichen Brandschützern vermelden, dennoch bereiten die sinkenden Mitgliederzahlen bei den Jugend- und Kinderfeuerwehren der Führung der Gemeindefeuerwehr Sorgen.

Während die Jugendfeuerwehr einen Teil ihres Mitgliederminus von acht Jugendlichen auf die große Zahl von 23 Übergaben in die aktiven Wehren zurückführt, waren es bei der Kinderfeuerwehr vor allem sieben Mädchen, die sich im Laufe des vergangenen Jahres anderen Freizeitaktivitäten zuwandten. Lediglich zwei Jungen kehrten der jüngsten Feuerwehrnachwuchsorganisation den Rücken. Aktuell engagieren sich 918 Feuerwehrmänner und -frauen in der Gemeindefeuerwehr Aerzen und zusätzlich 50 Brandschützer in den beiden Werkfeuerwehren der Aerzener Maschinenfabrik und der Firma Lenze. Eine Lebensversicherung oder eine Rentenerhöhung kann der Flecken Aerzen seinen Bürgern zwar nicht anbieten, um einen zusätzlichen Anreiz für das aktive Engagement in der Freiwilligen Feuerwehr zu schaffen, dennoch seien Bürgermeister und Rat in Gesprächen, wie eine besondere Danksagung für Ehrenamtliche aussehen könnte, so Bernhard Wagner.

Der im September letzten Jahres verunfallte Mannschaftstransportwagen der Freiwilligen Feuerwehr Aerzen konnte bereits im ersten Quartal dieses Jahres ersetzt werden. Anlässlich des Blaulichttages wurde der vormals als Zivilwagen gefahrene Opel-Vivaro mit neuer Feuerwehrbeklebung nach umfangreichen Umbaumaßnahmen durch die Feuerwehr offiziell von Bürgermeister Bernhard Wagner übergeben. Die Neuanschaffung eines Tragkraftspritzenfahrzeuges für die Ortswehr Dehmke ist auf den Weg gebracht worden. Mit der Auslieferung rechnet der Flecken noch in diesem Jahr. sbr



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