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Kurzarbeit bei der Aerzener Maschinenfabrik

Aerzen (red). Die weltweite Finanz- und Wirtschaftskrise hat mit Verzögerung nun auch die Aerzener Maschinenfabrik GmbH erreicht - ab Juni gilt deshalb in dem Unternehmen Kurzarbeit. Darauf haben sich Geschäftsführung und Betriebsrat geeinigt, teilte die Aerzener Maschinenfabrik mit.

veröffentlicht am 29.04.2009 um 12:00 Uhr
aktualisiert am 02.11.2016 um 06:21 Uhr

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Aerzen (red). Die weltweite Finanz- und Wirtschaftskrise hat mit Verzögerung nun auch die Aerzener Maschinenfabrik GmbH erreicht - ab Juni gilt deshalb in dem Unternehmen Kurzarbeit. Darauf haben sich Geschäftsführung und Betriebsrat geeinigt, teilte die Aerzener Maschinenfabrik mit.

Nach starken Zuwachsraten in den vergangenen Jahren und einem sehr erfreulichen Geschäftsjahr 2008 sind die Bestelleingänge in den Monaten Februar bis April 2009 stark rückläufig. Der Rückgang bewegt sich dabei auf dem hohen Niveau des gesamten deutschen Maschinenbaus. Das gute Auftragspolster aus dem vergangenen Geschäftsjahr der Aerzener Maschinenfabrik wirkt sich noch positiv auf das erste Halbjahr 2009 aus, so dass die Umsatzpläne voraussichtlich nur leicht unterschritten werden. Für das zweite Halbjahr fehlen momentan jedoch ausreichend neue Bestellungen, so dass die Umsatzziele im zweiten Halbjahr nicht erreicht werden können und somit Kosteneinsparungen zwingend erforderlich sind. Klaus-Hasso Heller, geschäftsführender Gesellschafter, erklärt, „dass vor allem bei den Standardmaschinen, die normalerweise den Großteil des Auftragseingangs und der Beschäftigung darstellen, der Einbruch am stärksten ist. Bei den Sondermaschinen sind erfreulicherweise noch Projekte vorhanden, die aber alleine nicht die notwendigen Umsätze und Auslastungen erzielen können.“

Vor diesem Hintergrund einigten sich Geschäftsführung und Betriebsrat auf eine Kurzarbeitsregelung, über die am Mittwoch die Belegschaft informiert wurde. Die Kurzarbeit greift ab dem 1. Juni und ist vorerst bis Ende Dezember 2009 geplant. Sie umfasst eine Reduzierung der Arbeitszeit um 20 Prozent, was einem Tag pro Woche entspricht. Je nach Konjunkturentwicklung kann dabei die Kurzarbeit auf das kommende Geschäftsjahr ausgeweitet oder aber im positiven Fall frühzeitig aufgekündigt werden. Betriebsbedingte Kündigungen sind während der Laufzeit ausgeschlossen, über auslaufende befristete Arbeitsverträge wird fallweise entschieden. Und um ein deutliches und solidarisches Zeichen zu setzen, werden ebenfalls die Gehälter der Führungskräfte, Ressortleiter und der Geschäftsführung reduziert, ohne dabei jedoch die Arbeitszeiten zu verkürzen, wie es in der Mitteilung weiter heißt. 



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