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Kosten sollen ermittelt werden

Kunstrasenplatz – Sportler drängen, Verwaltung bremst

EMMERTHAL. Bekommen Emmerthals Fußballer einen Kunstrasenplatz, um unabhängiger vom Wetter zu sein und Spielausfälle möglichst zu vermeiden? Die Ratspolitiker des für den Sportbereich zuständigen Fachausschusses informierten sich zumindest bereits in Hameln über die Vorteile.

veröffentlicht am 07.05.2018 um 15:16 Uhr
aktualisiert am 07.05.2018 um 18:00 Uhr

Solch einen Kunstrasenplatz wünschen sich die Sportler in Emmerthal, um unabhängig vom Wetter zu sein. Foto: dpa
Christian Branahl

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Christian Branahl Reporter / Newsdesk zur Autorenseite
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„Da liegen Welten zwischen“, sagte Rudolf Welzhofer (CDU) im Vergleich zu dem vorhandenen Hartplatz an der Bezirkssportanlage Emmern. Ausschuss-Vorsitzende Heike Schwiegmann (ebenfalls von der CDU) machte zumindest schon deutlich, alle Vereine in die Planungen mit einzubeziehen, bevor Bürgermeister Andreas Grossmann auf die Bremse drückte. „Wir dürfen nicht den Anschein erwecken, dass es im nächsten Jahr schon einen Kunstrasenplatz gibt“, sagte er. Zunächst müssten die Kosten ermittelt und die Finanzierung gesichert werden, sagte er.

Ratsherr Matthias Koch, der dem Ausschuss nicht angehört, war für die TSG-Sportler zur Sitzung gekommen, um für das Projekt zu werben. Es würde eine Absprache geben, die Investition jetzt anzuschieben, sagte er. Mittlerweile sei weder Trainings- noch Punktspielbetrieb in Emmern möglich. Koch: „Natürlich gibt es viel zu prüfen – aber schnellstmöglich.“ Dabei gehe es aber um Realismus, mahnte der Bürgermeister. Immerhin würde es Kommunen geben, die noch nicht einmal über einen Hartplatz verfügten. „Und wir haben noch eine Menge Investitionen vor der Brust“, sagte Grossmann.

„Gezielt, geordnet und so schnell wie möglich“ – so lautet der Wunsch von Welzhofer, übrigens früher langjähriger TSG-Vorsitzender. Allerdings räumte er ein, dass für einen Kunstrasenplatz erhebliche Fördergelder notwendig seien. Welzhofer: „Allein kann die Gemeinde das nicht wuppen.“



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