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Verwaltung präsentiert Ratsausschuss den Kindergartenbedarfsplan für 2014/2015

Krippen – mehr Bedarf als Plätze

Emmerthal. Emmerthal ist gut mit Kindergartenplätzen versorgt. Das zeigte eine Vorlage der Verwaltung für den Ausschuss für öffentliche Einrichtungen, Soziales und Kultur. Im Einzugsgebiet der fünf DRK-Kitas und des Betreuungsvereins Emmern gibt es derzeit 505 Kinder im Alter von 0 bis sechs Jahren; 94 von ihnen werden im kommenden Schuljahr an die drei Grundschulen in Amelgatzen, Börry und Kirchohsen wechseln. Wie bei der Sitzung des Ausschusses betont wurde, seien die vorgelegten Zahlen lediglich eine Momentaufnahme. „Sie haben sich aktuell bereits wieder geändert, die Tendenz ist aber unverändert.“

veröffentlicht am 07.03.2014 um 20:00 Uhr
aktualisiert am 28.10.2016 um 20:21 Uhr

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Autor:

Wolfhard F. Truchseß
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Im Kernbereich der Wesergemeinde halten die Kitas 168 Regelbetreuungsplätze vor; nach den erhobenen Daten werden aber nur 129 Plätze benötigt. Deshalb meldet die Verwaltung für das neue Kita-Jahr auch sieben freie Plätze für die Kita zum Distelflecken sowie 26 freie Plätze in der Einrichtung Neue Straße für die Regelbetreuung ab drei Jahren. Die Nachmittagsbetreuung wird nur von wenigen Eltern in Anspruch genommen. Derzeit 15 Regel- und fünf U3-Plätzen stehen augenblicklich nur vier Anmeldungen für Regelplätze für die Zeit ab August gegenüber. Deshalb sei die Möglichkeit geschaffen worden, Kinder auch tageweise in der Nachmittagsgruppe zu betreuen. „Von dieser Möglichkeit profitieren zurzeit zwölf Kinder“, heißt es in der Vorlage.

Bei einer durchschnittlichen Geburtenrate von 40 bis 45 Kindern in Emmerthal geht die Verwaltung davon aus, dass bei 38 angebotenen U3-Plätzen genügend Betreuungsmöglichkeiten vorhanden sind. Deutlich höher als die Zahl der vorhandenen Plätze ist der Bedarf für U3-Kinder aber in den Kitas zum Distelflecken und Neue Straße. Speziell in der Kita zum Distelflecken zeichne sich derzeit ab, dass zehn Voranmeldungen im Juli 2014 auf andere Einrichtungen verwiesen werden müssten. Auch die Krippengruppe der Kita Neue Straße ist jetzt mit 15 Kindern voll belegt. Freie Plätze in den Ortsteilen der Gemeinde würden ausschließlich an Kinder von Eltern vergeben, die Berufstätigkeit nachweisen können.

Freie Plätze wird es vom kommenden Kita-Jahr in den Einrichtungen in Hämelschenburg und Grohnde geben. Sie sind auch jetzt nicht voll belegt. Nachfrage gibt es dagegen für Integrationsplätze – sie reichen derzeit offenbar nicht voll aus.

Nicht zur Gänze ausgelastet ist auch die Kita in Esperde. Sie wird laut Verwaltungsvorlage im September 20 Kinder betreuen und damit „allen Ansprüchen auf einen Regelbetreuungsplatz gerecht“ werden, wie die Verwaltung es formuliert. Drei freie Plätze wird es nach der Datenerhebung im Sommer in der Kita in Hajen geben. Dort wurde 2013 eine Klein- in eine Familiengruppe umgewandelt, um der Veränderung des Bedarfs Rechnung zu tragen. Sonderöffnungszeiten bis 15 Uhr würden dort von 14 Kindern angenommen.



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