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Ingenieur geht von 3,5 Millionen Euro für Neubau dreier Feuerwehrhäuser in Emmerthal aus

Kosten liegen auf dem Tisch

EMMERTHAL. Mit einer ganzen Reihe von Unwägbarkeiten sahen sich die Kommunalpolitiker sowie die zahlreichen Zuhörer aus den Reihen der Freiwilligen Feuerwehr konfrontiert, als es im Ausschuss für Ordnung, Liegenschaften, Brandschutz und Bauen um den Tagesordnungspunkt „Ergebnis der Kostenschätzung für die Feuerwehrhäuser in Amelgatzen, Hämelschenburg und Welsede“ ging. Sicher schien schließlich nur, was der mit der Kostenschätzung beauftragte Diplom-Ingenieur Uwe Brinkmann am Ende seines Vortrags formulierte: „Es ist bisher noch so gut wie nie vorgekommen, dass etwas billiger ausgeführt werden konnte, als es ursprünglich veranschlagt war.“

veröffentlicht am 09.11.2018 um 14:53 Uhr
aktualisiert am 09.11.2018 um 21:00 Uhr

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Autor:

Burkhard rreimer
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Diese vorläufige Veranschlagung beläuft sich für alle drei Feuerwehrhäuser auf insgesamt knapp dreieinhalb Millionen Euro. Dabei würden hinsichtlich des als Stützpunktfeuerwehrhaus vorgesehenen Projekts in Amelgatzen insgesamt knapp 1,7 Millionen Euro aufgewendet werden müssen. Darin enthalten wären die ungefähren Kosten für die Grundstückserschließung, das Gebäude an sich, die Gestaltung der Außenanlagen, die Ausstattung und die Nebenkosten.

Für die kleineren, ansonsten in etwa vergleichbar geplanten Feuerwehrhäuser in Hämelschenburg und Welsede würden sich die Kosten für die genannten Positionen in der Summe auf jeweils knapp 900 000 Euro belaufen.

Dabei handelt es sich zum Beispiel bei den Berechnungen für die Ausstattung – darunter fallen unter anderem die Küche, die Spinde und die Werkstatt, wie Brinkmann auf Nachfrage erläuterte – lediglich um Grobschätzungen, zumal „vieles davon ja schon vorhanden ist“, wie seitens der Feuerwehrkameraden angeführt wurde.

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Noch gar nicht absehbar sind in diesem Zusammenhang ebenfalls die Grundstückskosten, weil diese, wie es in der Auflistung des Ingenieurbüros heißt, „noch nicht bekannt“ sind. Gleichwohl wies Uwe Brinkmann bereits deutlich darauf hin, dass nicht zuletzt die Größe der Grundstücke entscheidend sei, wobei deren Beschaffenheit sich zusätzlich spürbar steigernd auf die Baukosten auswirken könnte. Zum jetzigen Zeitpunkt Aussagen dazu zu machen, wäre also „rein hypothetisch“, bemerkte der Bauingenieur.

Schließlich dürfe auch die jeweilige konjunkturelle Lage auf dem Bausektor zum Zeitpunkt der Bauausführung bei genaueren Kostenplanungen nicht vernachlässigt werden. „Wie wir alle wissen, befinden wir uns da zurzeit wie auf hoher See“, stellte Uwe Brinkmann fest.

Immerhin aber könne man jetzt zumindest die Größenordnung der zu erwartenden Kosten ungefähr einschätzen, waren sich die Anwesenden abschließend einig.



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