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Kommunale Friedhöfe: Jährlich mehr als 60 000 Euro Defizit / Rat beschließt neue Gebühren

Kosten für Bestattungen steigen

Aerzen. Auf den kommunalen Friedhöfen des Fleckens Aerzen ändern sich die Gebühren. Das hat nun auch der Rat einstimmig beschlossen. In der Begründung heißt es, dass die Gebühren für die Friedhöfe des Fleckens seit sechs Jahren nicht überarbeitet beziehungsweise angepasst wurden. Der Betrieb der kommunalen Friedhöfe verursacht jährlich ein Defizit von rund 61 000 Euro.

veröffentlicht am 22.12.2015 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 26.10.2016 um 08:54 Uhr

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„Ein Friedhof darf und wird nie im Überschussbereich arbeiten“, erklärte Friedel-Curt Redeker (CDU). Über die Änderung der Friedhofsgebührensatzung wurde lange beraten. Aus dem Gespräch mit den Kirchengemeinden Aerzen und Groß Berkel ging unter anderem hervor, dass aufgrund der Zunahme von Urnenbestattungen und des Rückgangs der Bestattungszahlen seitens der Kirchengemeinden über neue Bestattungsarten für Urnen nachgedacht wird. Auch für die Kirchengemeinden seien die derzeit erhobenen Gebühren nicht auskömmlich, sodass für die Friedhöfe der Aerzener Kirchengemeinde eine Überarbeitung der Gebühren im kommenden Jahr angedacht sei, geht aus der Beschlussbegründung des Ratsvorsitzenden Walter Reese (SPD) hervor.

Mit dem Ratsbeschluss werden sich die Gebühren für ein Sargreihengrab zum Jahresbeginn von 300 Euro auf 666 Euro mehr als verdoppeln. Das Kindergrab mit einer Ruhezeit von 30 Jahren kostet dann statt 130 330 Euro. Als Gebühren für ein Wahlgrab mit zwei Grabstellen berechnet die Kommune zurzeit 870 Euro. Mit Inkrafttreten der Neuregelung sollen für diese Bestattungsform Gebühren in Höhe von 1410 Euro berechnet werden. Fielen bei einem Urnenwahlgrab, auf dem bis zu vier Urnen bestattet werden können, bisher maximal 500 Euro Gebühren an, so belaufen sich diese künftig auf 750 Euro bei vier Belegungen. sbr



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