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Vertreter von Beherbergungsbetrieben informieren sich über Touristikzentrum Westliches Weserbergland

Konzept eröffnet neue Perspektiven

Emmerthal. Auf großes Interesse ist das Tourismuskonzept für die Gemeinde bei den Mitgliedern des Verkehrsvereins Emmerthal gestoßen, in dem mit Ferienwohnungen, Pensionen und Hotels die Anbieter der heimischen Beherbergungsbetriebe organisiert sind. 24 von 59 Mitgliedern waren gekommen, um auf der Versammlung unter der Leitung des Vorsitzenden Friedrich-Wilhelm Sander von Martina Schindler aus Hamburg Informationen aus erster Hand zu erhalten. Sie hatte den Entwicklungsprozess des Konzepts im Auftrag der Gemeinde und in enger Abstimmung mit Vertretern des Verkehrsvereins, der Politik und Verwaltung seit August begleitet. Es wurde von den Beteiligten in drei Arbeitsgruppensitzungen gemeinsam erarbeitet und am 13. Februar im Gemeinderat einstimmig beschlossen (wir berichteten).

veröffentlicht am 07.04.2014 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 28.10.2016 um 18:41 Uhr

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Den Weg bis zum Beschluss zeichnete die Geschäftsführerin von Schindler Consulting in einer von den Anwesenden aufmerksam verfolgten Präsentation von der Entwicklung der touristischen Leitziele bis zur Auswahl des Vermarktungspartners nach und erläuterte das weitere Vorgehen. In einer anschließenden kurzen Diskussion wurde lediglich die Frage nach der Finanzierung des beschlossenen Emmerthaler Beitritts zum Zweckverband Touristikzentrum Westliches Weserbergland gestellt, der zu Beginn des nächsten Jahres vollzogen werden soll.

Hierzu erläuterte Bürgermeister Andreas Grossmann, dass die Gemeinde als juristische Person und nicht der Verkehrsverein Mitglied des Zweckverbandes wird und auch die Kosten hierfür trägt. „Wir befinden uns zurzeit bereits im Integrationsprozess. Die Unterzeichnung eines Dienstleistungsvertrages für die Eingliederung ist für Mitte Mai geplant“, berichtete Grossmann. „Die Unterlagen dazu sind bereits im Rathaus eingegangen. Zum 1. Januar 2015 wird die Vollmitgliedschaft der Gemeinde im Zweckverband angestrebt.“ Dem Verband gehören die Städte und Gemeinden Aerzen, Rinteln, Hessisch Oldendorf und Auetal an, Porta Westfalica strebt ebenfalls eine Mitgliedschaft an.

Grossmann und Schindler verwiesen auf die „einmalige Möglichkeit“, beim Touristikzentrum Westliches Weserbergland mitbestimmendes Vollmitglied eines Zweckverbandes auf Augenhöhe zu werden, statt nur Vertriebs- und Kommunikationsleistungen einzukaufen, wie es lediglich bei den anderen potenziellen Tourismuspartnern im Weserbergland möglich gewesen wäre.

Klaus Grödecke von der Sievershagener Mühle, seit neuestem Mitglied im Emmerthaler Verkehrsverein, berichtete über seine Erfahrungen der Einbindung Bodenwerders in den Verband Solling-Vogler-Region. Er lobte beim Emmerthaler Modell die enge Einbindung des Verkehrsvereins. Friedrich-Wilhelm Sander verwies darauf, dass der Verkehrsverein mit seiner eigenen Vertriebsstruktur und deren Besonderheiten in der Zusammenarbeit mit dem Kraftwerk Grohnde bestehen bleibt und die Vermarktung über das Touristikzentrum Westliches Weserbergland ein zusätzliches Angebot für die Mitglieder ist. Wichtig sei es, die Orte an Weser, Emmer und Ilse überregional bekannter zu machen. Dass dafür der gewählte Partner der Richtige ist, hatte Martina Schindler zuvor aufgezeigt. „Das Touristikzentrum Westliches Weserbergland spricht als Vermarktungsthemen gezielt Wandern, Radfahren sowie historische Stätten mit Sagen und Märchen an“, sagte sie. „All das hat Emmerthal mit dem Weserradweg, dem Weserberglandwanderweg und dem Schloss Hämelschenburg zu bieten.“ aw



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