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Mit Irish Folk und mehr erobern Cara die Herzen des Publikums

Kontrastprogramm mit Pep

Esperde. Was hat Johnny Depp mit der Gruppe Cara gemeinsam? Eigentlich nichts, aber er stammt aus „Owensboro“, wie Sängerin Jeana Leslie mit schottischem Akzent zu dem amerikanischen Traditional erläutert. Und befindet sich auch auf der neuen CD „Long Distance Love“, von der an diesem Abend noch viele Lieder zu hören sein werden. Fernbeziehung, ein Thema, das mehr als passend für diese deutsch-irisch-schottische Truppe erscheint. Weit reicht der Bogen, den die fünf Musiker von Cara im vollen Saal des Gasthauses „Zur Alten Post“ in Esperde spannen. Traditionelle keltische Melodien und Balladen, Jigs und Reels, amerikanische Folklore und Balkanrhythmen gehen ins Blut und machen das Stillsitzen schwer. Fröhlich-leicht und mit Ohrwurmqualitäten erklingt „The King And The Fair Maid“. Eine etwas anzügliche Geschichte über einen König und seine Dienstmagd. Gesungen von Frontfrau Gudrun Walther, die sich schon als Sechsjährige von ihrem Bruder mit dem Irisch-Folk-Virus anstecken ließ. Walthers charmante Plauderei wirkt stets erfrischend, und heute stehen die fröhlicheren Lieder im Vordergrund. Schon einmal den Arm in einer Kuh gehabt? Nun, wir sind auf dem Land – und somit ist auch diese Handlung nicht ungewöhnlich. Augenzwinkernd erzählt Walther vom Wunsch des Trommlers, auch einmal in einem ihrer Lieder verewigt zu werden. „The Arm In The Cow“, ein instrumentales Stück für Ralf Wagels, der mit seinen flinken Fingern nicht nur an der irischen Rahmentrommel brilliert, sondern auch als Tierarzt tätig ist.

veröffentlicht am 20.01.2011 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 19:41 Uhr

Sie gelten als Deutschlands beliebtester Exportartikel in Sachen Folk: die Musiker von Cara.  Foto: gal

Autor:

Gabriele Laube
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Ein spannungsreiches Kontrastprogramm, serviert als Maxi-Dinner mit professioneller Leichtigkeit und Pep, das dem Publikum gut gefällt: „The Maid from Whitby“, ein schräges Lied über ein stickendes Mädchen, das Matrosen verführt – eine wahre Geschichte? „And Off He Went“, Balkanklänge mit dem virtuosen Gitarrenspiel von Jürgen Treyz. „Dochno“, in schwäbischer Gangart, ein ungewöhnlicher Instrumental mit jazzigem Akzent. „The Loone And His Quine“ (Boy and Girl), ein Liebeslied in gälischer Tradition, schön untermalt vom Dudelsack-Meister Ryan Murphy. Nicht zu vergessen die harmonische Ballade über die Freibeuterin „Mary Read“ – Seefahrermythen, und wer war noch Johnny Depp?



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