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Gebührenentwicklung für Wasser und Abwasser: Strategiepapier der Verwaltung steht zur Debatte

Kompromiss? CDU gehen Vorschläge nicht weit genug

Emmerthal. Die Hoffnung im Emmerthaler Rathaus ging nicht in Erfüllung: Ein Strategiepapier, durch das die Gebührenentwicklung in der Wasserver- und Abwasserentsorgung stabilisiert werden soll, war eigentlich als Kompromiss in der politischen Debatte gedacht – doch die Vorschläge gehen der CDU nicht weit genug. Ihr Fraktionsvorsitzender Rudolf Welzhofer fordert weitere Vorschläge, um zu vermeiden, dass die Gebühren weiter steigen. Zwar sei das Papier „ein Schritt in die richtige Richtung“, es erfasse aber nicht alle Forderungen der CDU. Sie hatte Ende des vergangenen Jahres als Gruppe zusammen mit der Freien Wählergemeinschaft beantragt, Maßnahmen zu ergreifen, um weitere sich abzeichnende Gebührenerhöhungen einzuschränken. Mehrfach war darüber diskutiert worden. Eigentliches Ergebnis: Mit einem Strategiepapier solle ein Kompromiss erreicht werden, der von allen Parteien getragen werde. „Rat und Verwaltung sind sich einig, dass alle in Betracht kommenden Maßnahmen, die zu einer Stabilisierung der Wasser- und Abwassergebühren geeignet sind, durchgeführt beziehungsweise geprüft werden sollen“, heißt es zu den folgenden drei Punkten einführend.

veröffentlicht am 20.09.2013 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 29.10.2016 um 07:21 Uhr

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Interkommunale Zusammenarbeit: Die Gemeinde Emmerthal prüft Möglichkeiten der interkommunalen Zusammenarbeit, die zu möglichen Synergieeffekten der Wasserver- und Abwasserentsorgung führen können.

Kapazitätserweiterung: Es besteht Einigkeit, dass alle Möglichkeiten in Betracht zu ziehen sind, die eine Kapazitätserweiterung im Wasserver- beziehungsweise Entsorgungsbereich entbehrlich machen.

Entwicklung der Stromkosten: Ein wesentlicher Kostenfaktor sind die Stromkosten. Die Werksleitung wird daher alle Möglichkeiten für eine Reduzierung der Stromverbräuche prüfen. Hier ist die Verwaltung bereits tätig geworden. Die Klimaschutzagentur wurde beauftragt, die Stromverbräuche in den Pumpwerken und der Kläranlage zu überprüfen und exemplarisch zu benennen.

Die CDU fordert zusätzlich, für alle Einwohner die gleichen Voraussetzungen bei den Gebühren zu schaffen, beispielsweise Ohr betreffend, wo es einen eigenen Wasserbeschaffungsverband gibt. Weiterhin bezeichnet sie es als unsolidarisch, wenn Einwohner ihr Wasser für den Haushalt aus eigenen Brunnen beziehen. Bürgermeister Andreas Grossmann (SPD) widersprach einigen Forderungen, sieht die Punkte aus seiner Sicht als abgearbeitet an. Ralf-Ulrich Böhm, Vorsitzender des Ausschusses, forderte die CDU/FWE-Gruppe auf, weitere Punkte genauer zu benennen und als Anträge zu formulieren. cb



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