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Dorfgemeinschaft legt Rastplatz an / Treffpunkt nicht nur für Radwanderer an der Weser

Kleinod am alten Fähranleger

Hajen. Als lebendige Dorfgemeinschaft mit ständig neuen guten Ideen bezeichnete Börrys Ortsbürgermeister Rolf Keller (CDU) das Engagement der Hajener Dorfgemeinschaft. Sie hat nach der Neugestaltung des „Zimmerplatzes“ in der Dorfmitte 2006 nun auch den verwaisten Rastplatz am ehemaligen Hajener Fähranleger mit vielen eigenen Mitteln ehrenamtlich zu einem gemütlichen Kleinod am Weserufer verwandelt. Und auch Gemeindechef Andreas Grossmann (SPD) sparte nicht mit Lob. „Was Sie hier geschaffen haben, ist bei solch einem Wetter bestimmt ein neuer Treffpunkt für Ihre Bürger, aber mit Sicherheit auch eine richtige Bereicherung für alle Rad- und Wasserwanderer in unserem Gemeindegebiet“, sagte der Bürgermeister, der gemeinsam mit seinem Ersten Gemeinderat Elmar Günzel und der Emmerthaler Kulturbeauftragten Andrea Gerstenberger an der Einweihungsfeier teilnahm.

veröffentlicht am 14.08.2013 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 29.10.2016 um 09:41 Uhr

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Im Sommer 2011 sprach der heutige Projektleiter Dietmar Ruhm den damaligen Ortsbürgermeister Andreas Lenk (CDU) auf seine Planung zur Umgestaltung des Platzes an. Nach positiven Rücksprachen mit der Gemeinde und dem Landkreis wurde nun am vergangenen Freitag bei herrlichem Sommerwetter das Projekt vor einer großen Besucherkulisse gebührend eingeweiht. „Circa 350 Arbeitsstunden haben 10 bis 15 Männer aus unserer Dorfgemeinschaft an unterschiedlichen Tagen hier in ihrer Freizeit ehrenamtlich gearbeitet“, informierte Ruhm. Und an den letzten Tagen vor der Einweihung war der 54-jährige Kraftwerksangestellte jeden Abend vor Ort, um das bepflanzte Areal zu wässern. „Schließlich sollten die Saisonpflanzen pünktlich zur Einweihung blühen“, schmunzelte Ruhm.

Neben den ehrenamtlichen Arbeitsstunden der Dorfgemeinschaftsmitglieder, die eigenes Kapital aus der Gemeinschaftskasse in die Neugestaltung investierten, beteiligten sich auch das Kraftwerk Grohnde und die Emmerthaler Volksbank mit jeweils 500 Euro an der Materialbeschaffung. Weitere 350 Euro steuerte der Börryer Ortsrat hinzu und Bürgermeister Andreas Grossmann legte noch einen „Hunderter“ aus seinem Bürgermeisterfonds dazu.

„Das ist hier richtig schön und gemütlich geworden“, urteilte der Hamelner Langstreckenläufer Walter Bähre, der den Weserradweg von Hagen- ohsen bis Bodenwerder regelmäßig zum Trainieren nutzt. Als wahres Schmuckstück bezeichnete auch Emmerthals CDU-Fraktionschef Rudolf Welzhofer den Rastplatz. „Auch wenn ich kein großer Radler bin, kann man doch mal bei schönem Wetter mit dem Auto hierherfahren, um den Sonnenuntergang an der Weser zu genießen“, sagte er.

Für Getränke und Grillbratwurst war der Hajener Junggesellenclub verantwortlich, der jeden Cent an Überschuss wiederum der Dorfgemeinschaftskasse zukommen ließ, um langfristig damit neue Projekte voranzutreiben. „Die Hajener Dorfgemeinschaft gründete sich in dieser Form 2005“ erläuterte Ortsbürgermeister Rolf Keller, der seinerzeit den Kreiswettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ mit der 435-Einwohner-Ortschaft nach Hajen holte. „Das Preisgeld kam damals in die neue eingeführte Dorfgemeinschaftskasse und mit den jeweiligen Überschüssen unserer Maibaumfeiern konnten wir so nach und nach bestimmte zentrale Projekte hier bei uns im Dorf umsetzen“, erläuterte Dietmar Ruhm. gm



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