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Für Emmerthal soll Zahl der erforderlichen Plätze in Kindergärten für die kommenden Jahren ermittelt werden

„Kita-Gipfel“ soll Betreuungsbedarf klären

EMMERTHAL.Können die Emmerthaler Eltern darauf vertrauen, dass für die Kinder künftig genügend Kita-Plätze zur Verfügung stehen? Welche weitere Entwicklung zeichnet sich ab? Ein sogenannter „Kita-Gipfel“ soll versuchen, Antworten aufzuzeigen.

veröffentlicht am 04.02.2019 um 10:05 Uhr

Ein „Kita-Gipfel“ soll klären, wie der künftige Bedarf an Plätzen für die Kinderbetreuung aussieht. Foto: Pixabay
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Burkhard Reimer Reporter
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Einhellig haben die Mitglieder des Emmerthaler Ratsausschusses für öffentliche Einrichtungen, Soziales und Kultur während ihrer jüngsten Sitzung einem gemeinsamen Antrag von SPD und Bündnis 90 / Die Grünen auf Durchführung eines sogenannten „Kita-Gipfels“ zugestimmt. Im Rahmen der Veranstaltung soll, wie es im Antrag heißt, „vor allem geklärt werden, mit welchen Bedarfen im Bereich der Kinderbetreuung in den kommenden Jahren zu rechnen ist“, und wie dem Rechnung getragen werden kann.

An dem Termin, der allerdings noch nicht festgelegt worden ist, sollen jeweils ein Vertreter der Ratsfraktionen, der Gemeindeverwaltung, die Fachberaterin der DRK-Kitas sowie – auf Anregung beziehungsweise Antrag von Rudolf Welzhofer (CDU) – auch die Vorsitzenden der zuständigen Ratsausschüsse teilnehmen.

Begründet wird der Antrag damit, dass derzeit noch unklar sei, ob der künftige Bedarf an Plätzen für die Kinderbetreuung durch den Erweiterungsbau an der Kindertagesstätte „Distelflecken“ sowie die geplante Einrichtung eines Waldkindergartens „ausreichend abgedeckt wird“. Ein weiterer Unsicherheitsfaktor sei, dass für die zusätzliche Krippengruppe in Börry bisher nur eine Betriebsgenehmigung für die Dauer eines Jahres vorliegt.

Auch sollen im Rahmen des Kita-Gipfels die Sanierungen der Kindertagesstätten in Grohnde und Hämelschenburg erörtert werden. Laut Antrag von SPD und Bündnisgrünen sind diese „zwingend erforderlich geworden, da sich dort ein hoher Investitionsstau gebildet hat“.

Nicht zuletzt wird eine genauere Ermittlung des Bedarfs auch deshalb gewünscht, weil sich dieser „auf Grund der zuletzt wieder steigenden Geburtenzahlen und der Beitragsfreiheit für die Betreuung der Kinder über drei Jahren“ anders entwickeln könne, als noch vor nicht allzu langer Zeit erwartet worden sei.

„Unser Ziel ist es“, führen die Antragsteller abschließend aus, „hier eine passgenaue und wirtschaftliche Lösung für die betroffenen Familien und die Gemeinde zu finden.“



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