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Politiker unterstützen Projekt / Bufdi soll Angebote vernetzen

Kirche und Rathaus wollen bei Jugendarbeit kooperieren

Emmerthal. Politiker und Verwaltung in Emmerthal haben signalisiert, mit der evangelischen Kirchengemeinde Ohsen bei der Jugendarbeit zu kooperieren. Danach könnte es dass gemeinsame Projekt „Jugendarbeit vernetzt“ ermöglichen, eine Kraft des Bundesfreiwilligendienstes ab voraussichtlich September einzusetzen. Im zuständigen Fachausschuss kündigte Rolf Keller für die CDU die Unterstützung an, Oliver Gockel (SPD) sprach von einer „relativ überschaubaren Summe“, mit der eine gute Kooperation möglich sei.

veröffentlicht am 06.01.2015 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 28.10.2016 um 02:21 Uhr

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Das Projekt, das die Kirchengemeinde vorgeschlagen hatte, stellte die im Rathaus für die Jugendarbeit zuständige Fachbereichsleiterin Susanne Jürgens vor. Jürgens selbst sprach von einer guten Möglichkeit, zwischen kommunaler und kirchlicher Jugendarbeit eine Brücke zu schlagen. Es sei dabei von Vorteil, dass die politische Gemeinde nicht Träger sei und gleichzeitig die Kosten geteilt werden könnten.

Nach Angaben der Kirchengemeinde Ohsen ist die „Heimatstiftung Frankenberg-Emmerthal“ bereit, die örtliche Kinder- und Jugendarbeit finanziell zu unterstützen. Dabei handelt es sich um eine private Stiftung mit Sitz in Emmerthal. Sie unterstützt die evangelischen Kirchen in Emmerthal – wobei die Jugendarbeit ausdrücklich genannt wird – und das Heimatmuseum im sächsischen Frankenberg.

Die Kirchengemeinde Ohsen hatte die Idee entwickelt, eine Kraft des Bundesfreiwilligendienstes (Bufdi) einzustellen. Die Verwaltung im Rathaus erinnert daran, dass im Rahmen des Jugendforums im Jahre 2013 wiederholt die Bedeutung der örtlichen Vernetzung von Angeboten der Kinder- und Jugendarbeit thematisiert worden sei. An die politische Gemeinde erging das Angebot, diese Bufdi-Kraft parallel für Maßnahmen, Projekte und zur Unterstützung der neuen Fachkraft für Jugendarbeit, Birte Hecht, einzusetzen. Laut Verwaltung wäre es von Vorteil, dass Hecht erste Erfahrungen mit einem Bufdi sammeln könnte. Andere kleinere kreisangehörige Kommunen hätten bereits positive Erfahrungen mit dem Einsatz von Bufdis oder FSJlern gesammelt, da zwei Kräfte für eine größere Angebotsvielfalt sorgen könnten und im Vertretungsfall immer ein Ansprechpartner für Kinder und Jugendliche zur Verfügung stünden. Zeitliche Details sind noch offen. Auch bei den kirchlichen Gremien stehen noch einige Entscheidungen aus. cb



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