weather-image

Kindertagesstätten und Grundschulen stehen vor Reform

Emmerthal (cb). Die Gemeinde Emmerthal steht vor einer weitreichenden Reform im Bereich der Kindertagesstätten und Grundschulen. Mit dem Projekt Bildungshäuser in Kirchohsen, Börry und Amelgatzen sollen die Einrichtungen in einigen Ortsteilen räumlich unter einem Dach zusammengefasst werden.

veröffentlicht am 30.07.2009 um 17:33 Uhr
aktualisiert am 02.11.2016 um 00:21 Uhr

Schullreform
Weiterlesen für 20 Cent oder mit Ihrem Digital-Abo
Sie haben bereits ein Digital-Abo der DEWEZET? Dann melden Sie sich hier mit Ihren DEWEZET -Login an und lesen Sie den Text, ohne Ihn bei LaterPay bezahlen zu müssen.

Emmerthal (cb). Die Gemeinde Emmerthal steht vor einer weitreichenden Reform im Bereich der Kindertagesstätten und Grundschulen. Mit dem Projekt Bildungshäuser in Kirchohsen, Börry und Amelgatzen sollen die Einrichtungen in einigen Ortsteilen räumlich unter einem Dach zusammengefasst werden. Bürgermeister Andreas Grossmann spricht von einem „exzellenten Konzept“, das aus der Politik vorgeschlagen worden sei und bereits bei auswärtigen Experten höchstes Lob geerntet habe. Idee sei es, die „schulpädagogische Arbeit und frühkindliche Erziehung noch besser zu verzahnen“, so der Bürgermeister.
Eine Informationsveranstaltung für Eltern ist dazu am 27. August geplant, anschließend geht das Projekt durch die politischen Gremien. Bei dem Konzept Bildungshaus will die Gemeinde im Wesentlichen an das Modellprojekt Brückenjahr der Grundschule Kirchohsen sowie der DRK-Kindertagesstätten „Neue Straße“, „Distelflecken“ und Hämelschenburg anknüpfen. Dabei geht es vor allem darum, dass Pädagogen und Erzieherinnen ein gemeinsames Bildungsverständnis entwickeln, um durch verstärkte Zusammenarbeit den fünf- bis sechsjährigen Kindern aus den Tagesstätten den Übergang in die Schule zu erleichtern. „Das Konzept ist eine Weiterentwicklung dieses Gedankens“, sagt Grossmann. Die Betreuung von unter Dreijährigen in der Krippe bis zum zehnjährigen Schüler erfolge künftig in den einzelnen Entwicklungsschritten unter einem Dach in vertrauter Umgebung durch ein eng zusammenarbeitendes Team aus Pädagogen und Erzieherinnen. Dieser Ansatz werde von Fachleuten befürwortet, weiß Grossmann aus Gesprächen. In der Praxis könnte dies bedeuten, dass es für die Jungen und Mädchen der Tagesstätten und Schule gemeinsame Veranstaltungen wie Leseprojekte, Waldwochen, Feste oder Sportunterricht gibt. Durch die räumliche Nähe könnten Ressourcen wie Materialen, Werkräume, Lernwerkstätten und Forscherlabore gemeinsam genutzt werden. Denkbar sind auch gemeinsame Veranstaltungen wie Elternabende.
 Von einem „spannenden und interessanten Projekt“ spricht Bernd Wintzer vom Niedersächsischen Institut für frühkindliche Bildung und Entwicklung, bei dem sich die Gemeinde um Fördergelder bemühen will.



Copyright © Deister- und Weserzeitung 2018
Texte und Fotos von dewezet.de sind urheberrechtlich geschützt.
Weiterverwendung nur mit Genehmigung der Chefredaktion.


Weiterführende Artikel
    Anzeige
    Anzeige

    Immobilien in Hameln: auf immo.dewezet.de finden Sie tagesaktuelle Angebote zur Miete und zum Kaufen

    Immobilien mieten

    Immobilien kaufen

    Anzeige
    Kommentare

    Kontakt

    Redaktion
    E-Mail: redaktion@dewezet.de
    Telefon: 05151 - 200 420/432
    Anzeigen
    Anzeigen (Online): Online-Service-Center
    Anzeigen (Telefonisch): 05151 / 200 - 666
    Abo-Service
    Abo-Service (Online): Online-Service-Center
    Abo-Service (Telefonisch): 05151 / 200 777

    Keine Zeitung bekommen? Hier zur Zustell-Reklamation.
    X
    Kontakt