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Nach zähem Ringen: Baubeginn im September / Zusätzliche Betreuungsplätze in Groß Berkel

Kindergarten entsteht neben der Schule

GROSS BERKEL. Diese Nachricht erwarten viele Groß Berkeler mit Ungeduld: Der Baubeginn für den Kindergarten steht unmittelbar bevor – damit entstehen auch zusätzliche Betreuungsplätze. Im September rücken die Fachfirmen neben der Grundschule an, wo der Neubau angrenzen soll, wie der Erste Gemeinderat Andreas Wittrock ankündigt, nachdem die Genehmigung des Landkreises vorliege.

veröffentlicht am 29.08.2018 um 15:00 Uhr
aktualisiert am 29.08.2018 um 18:00 Uhr

Nach und nach konnte die Gemeinde weitere Grundstücke neben der Schule (in Teilen rechts zu sehen) kaufen. Das ermöglicht nun sogar einen eingeschossigen Kindergarten auf der großen Freifläche in der Nachbarschaft zur Schule. Zunächst waren zwei Etag
Christian Branahl

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Christian Branahl Reporter / Newsdesk zur Autorenseite
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Und: Auch bei ihm klingt Erleichterung mit. Schließlich beschäftigt der Umzug des Kindergartens die Verwaltung seit einem Jahrzehnt. Nun steht der Startschuss für das rund vier Millionen Euro teure Projekt, bei dem einige Räume wie Aula, Mensa und Küche mit der Schule gemeinsam genutzt werden, bevor. Zuletzt hatte die Gemeinde vor wenigen Tagen die Mitteilung aus Hannover bekommen, für den Bau neben Zuschüssen des Landes und Landkreises auch 1,375 Millionen Euro aus der Städtebauförderung zu erhalten. „Das ist sehr erfreulich“, kommentiert Wittrock.

Ein Blick zurück: Vor acht Jahren scheiterte der Neubau neben der Schule vor allem an Grundstücksfragen. Ohnehin war damals der Rückhalt für dieses Projekt als Ersatz für das bisherige Gebäude neben der Kirche nicht groß. Vorbehalte gab es in der örtlichen Politik ebenso wie bei den Verantwortlichen von Schule und Kindergarten.

„Diese Einstellung hat sich gewandelt“, sagt Wittrock über die Entwicklung der vergangenen Jahre. „Die beiden Einrichtungen haben am meisten miteinander zu tun, wenn es darum geht, Kinder früh zu fördern.“ Und bei den Beteiligten setzte sich die Einstellung durch, dass Schule und Kindergarten durch die künftige Nachbarschaft voneinander profitieren. „Das wird heute optimistischer gesehen“, sagt der Erste Gemeinderat.

Arbeitskreise – auch mit Vertretern beider Einrichtungen – begleiteten die Planungen, nachdem der Rat Ende 2015 den Grundsatzbeschluss für den Neubau gefasst hatte. Sie erwiesen sich als kompliziert, weil sie immer wieder den neuen Entwicklungen angepasst werden mussten – mit eigentlich erfreulichem Hintergrund. Groß Berkel scheint bei jungen Familien gefragt zu sein. Steigende Geburtenzahlen zeigten schnell, dass der Platz für den Kindergarten nicht ausreichen wird. Schon zuletzt mussten Eltern ihre Kinder bisweilen andernorts betreuen lassen. Zwei zusätzliche Gruppen sollen nun die Kapazität um 40 Plätze erhöhen. Ähnlich die Tendenz für die Schule: War zunächst von sinkenden Anmeldezahlen ausgegangen worden, gehen die Verantwortlichen nun von einer dauerhaften Zweizügigkeit aus. „Aus meiner Sicht müssten wir künftig in beiden Einrichtungen genug Platz haben“, meint Wittrock.

Dass mit dem Neubau und mit der Nachbarschaft das Miteinander von Kindergarten und Schule gefördert werden soll, dokumentiert die Planung für den Termin des symbolischen ersten Spatenstichs – dann sollen natürlich die Jungen und Mädchen beider Einrichtungen mit dabei sein.



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