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Kreisverkehrswacht berichtet über aktuelle Arbeit in der Aerzener Burg

Kinder und Senioren stehen als Risikogruppen im Mittelpunkt

Aerzen (ll). Die Verkehrsunfallstatistik im Landkreis ist wieder rückläufig. Das stimmte die Mitglieder der Kreisverkehrswacht Hameln-Pyrmont bei der Jahreshauptversammlung in der Aerzener Domänenburg zufrieden, denn in erster Linie steht die Aufklärung über Gefahren im Straßenverkehr im Zentrum der Arbeit.

veröffentlicht am 22.03.2009 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 02.11.2016 um 08:41 Uhr

Dr. Gerrit Matthes (li.) referierte in der Domänenburg.  Fotos:
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„Die schwächsten Glieder in unserer mobilen Gesellschaft sind immer noch Kinder und Senioren“, betonte Dr. Herbert Seutemann, Vorsitzender der Kreisverkehrswacht. Ob jung oder alt, jede Gruppe weise spezifische Risikofaktoren auf. Deshalb seien die Verkehrserziehung von Kindern und die Beratung älterer Verkehrsteilnehmer Schwerpunkte, wie Dr. Seutemann berichtete. Die Moderatoren der Kreisverkehrswacht seien landkreisweit im Einsatz gewesen und hätten 40 Schulen sowie 50 Kindergärten verkehrserzieherisch betreut.

Kreisverkehrswacht-Geschäftsführer Klaus Stolzenberg stellte diesbezüglich die zahlreichen Radfahrprüfungen heraus. Die Sicherheit der Fahrräder hat sich nach Ansicht Stolzenbergs erheblich verbessert. Dennoch hätten bei den Sicherheitsüberprüfungen wieder einige technische Mängel beanstandet werden müssen, obwohl die Kinder gemeinsam mit ihren Eltern im Vorfeld aufgefordert worden seien, die technische Sicherheit der Fahrräder zu kontrollieren. „Die Ernsthaftigkeit scheint von einigen Erwachsenen nicht erkannt zu werden“, kritisierte Stolzenberg. Erfreulich sei hingegen, dass alle Kinder die Prüfungen mit Fahrradhelmen absolvierten.

Über die Verkehrserziehung hinaus biete die Kreisverkehrswacht allen Kommunen und Gemeinden die Nutzung des Geschwindigkeitsüberwachungsgerätes „DSD-plus“ an. Auf einem Display werde die Geschwindigkeit für Fahrzeugführer angezeigt. Das Gerät zielt laut Stolzenberg ebenfalls auf einen erzieherischen Effekt, denn repressiv, im Rahmen von Ahndungsmaßnahmen, werde es nicht genutzt. Für den „Tag der Niedersachsen“ vom 19. bis 21. Juni in Hameln kündigte der Geschäftsführer einen Aktionsstand der Verkehrswacht an, bei dem sogenannte „Rauschbrillen“ zum Einsatz kommen sollen.

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Dr. Seutemann

Ein kurzweiliges und sehr aufschlussreiches Kurzreferat hielt Dr. med. Gerrit Matthes, Unfallchirurg am Berliner Unfallkrankenhaus. Sein Thema: „Aktuelle Aspekte aus der medizinisch-technischen Unfallforschung.“ Dr. Matthes ging insbesondere auf eigene wissenschaftliche Untersuchungen ein, die den Zusammenhang zwischen technischer Neuerung und medizinischen Unfallfolgen deutlich machten. Ein Airbag verspreche nicht immer das, was von ihm erwartet würde. „Aber Anschnallen ist oberstes Gebot“, so Dr. Matthes.

Im Rahmen der Versammlung wurden Helfried Rodemerk als zweiter Vorsitzender der Kreisverkehrswacht sowie Bernhard Kruppki als Schatzmeister in ihren Ämtern bestätigt.



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