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Abwechslungsreiche Tage gelten als Höhepunkt im Ferienprogramm / Jugendpflegerin will Angebote fortsetzen

Kinder erleben spannende Zeitreise in das Mittelalter

Aerzen (sbr). Die Jugendarbeit Aerzen hat erneut ein kleines Herbstferienprogramm für Kinder und Jugendliche organisiert – und das bot jede Menge Abwechslung und Abenteuer. Nachdem mit einem Tanzkurs für Mädchen und einem Ausflug in den Kletterwald Hameln die erste Woche ausschließlich den Jugendlichen gehörte, kamen in der zweiten Hälfte der Ferien die 8- bis 13-Jährigen auf ihre Kosten. Als ein Höhepunkt der Herbstferien galt für diese Altersgruppe die mehrtägige Fahrt in das Mittelalterdorf Bokenrode in Fürstenberg.

veröffentlicht am 18.10.2009 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 01.11.2016 um 19:41 Uhr

Zahlreiche Angebote gibt es im Mittelalterdorf Bokenrode –
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„Praktischer Geschichtsunterricht“ – unter diesem Motto hatten sich 16 Jungen und Mädchen zusammen mit Jugendpflegerin Nicole Lubetzky sowie den Betreuern Annika Körfer, Wiktoria Kourbatova und Yannick Reineke auf die Zeitreise ins 15. Jahrhundert begeben. Ob Dorfschmied, Bäcker oder Bildhauer: Jung wie alt waren fasziniert und beeindruckt von dem Mittelalterdorf und den vielen kleinen Handwerksstübchen. Vor allem aber die Tatsache, dass die Teilnehmer viele Dinge im Dorf selbst ausprobieren konnten, führte dazu, dass das Mittelalter die Gruppe in seinen Bann zog. So waren die Betreuer nicht verwundert, als die Kinder mit ihren selbst geschnitzten Löffeln zu den Mahlzeiten erschienen oder abends immer noch mit ihrer mittelalterlichen Kleidung herumliefen, über die sich der eine oder andere zu Beginn der Freizeit noch beschwert hatte. Doch nicht nur im handwerklichen Bereich konnten die Jungen und Mädchen ihr Geschick beweisen, auch beim Bogenschießen oder beim Schwerterkampf bewies so mancher Teilnehmer, dass er für das Leben im Mittelalter gerüstet gewesen wäre.

Rückblickend ist die Jugendpflegerin mit den Veranstaltungen mehr als zufrieden und kündigt an, auch im kommenden Jahr wieder ein Herbstferienprogramm den Kindern vorzuhalten. „Wenn ich die Möglichkeit habe, mit themenbezogenen Angeboten auch in den Ferien die Entwicklung der Kinder und Jugendlichen positiv und nachhaltig zu beeinflussen, so will ich diese Chance nicht ungenutzt lassen“, so die Jugendpflegerin. Das informelle Lernen solle dabei in Zukunft weiter und intensiver hervorgehoben werden, weil hier auch Kinder und Jugendliche mit Lernschwierigkeiten profitieren würden.

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