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Kultur der besonderen Art mit heimischen Mitwirkenden / Max gewährt interne Kenntnisse

Kesse Sprüche in Mundart und Hochdeutsch

Aerzen (sbr). Da hat das Peterl als Jingla Vattl und Muttl ganz genau auf die Muppen geschaut und einige typisch schlesische Ausdrücke von ihren Guschen ufkloben, das stellte er mit seinem Auftritt beim Aerzener Heimat- und Verschönerungsverein eindrucksvoll unter Beweis. Viele der fast 100 Gäste bei dem Kulturabend fühlten sich in ihre Kindheit und Jugend zurückversetzt, als der Aerzener Peter Wildenhof die schlesische Mundart humoristisch wieder aufleben ließ. Von Kließla, die im Niedersächsischen Klöße heißen, über Tippla, Neppla und Kucha, was zusammengewürfelt Topf- oder Napfkuchen ergeben müsste, bis hin zum Madla, dem Mädchen, reichte seine Vermittlung eines ersten Basiswortschatzes in Schlesischer Mundart für Anfänger. Die Fortgeschrittenen hingegen brauchten bei seinen illusteren Ausführungen die hochdeutschen Erklärungen nicht.

veröffentlicht am 26.01.2012 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 30.10.2016 um 21:21 Uhr

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