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Kultur der besonderen Art mit heimischen Mitwirkenden / Max gewährt interne Kenntnisse

Kesse Sprüche in Mundart und Hochdeutsch

Aerzen (sbr). Da hat das Peterl als Jingla Vattl und Muttl ganz genau auf die Muppen geschaut und einige typisch schlesische Ausdrücke von ihren Guschen ufkloben, das stellte er mit seinem Auftritt beim Aerzener Heimat- und Verschönerungsverein eindrucksvoll unter Beweis. Viele der fast 100 Gäste bei dem Kulturabend fühlten sich in ihre Kindheit und Jugend zurückversetzt, als der Aerzener Peter Wildenhof die schlesische Mundart humoristisch wieder aufleben ließ. Von Kließla, die im Niedersächsischen Klöße heißen, über Tippla, Neppla und Kucha, was zusammengewürfelt Topf- oder Napfkuchen ergeben müsste, bis hin zum Madla, dem Mädchen, reichte seine Vermittlung eines ersten Basiswortschatzes in Schlesischer Mundart für Anfänger. Die Fortgeschrittenen hingegen brauchten bei seinen illusteren Ausführungen die hochdeutschen Erklärungen nicht.

veröffentlicht am 26.01.2012 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 30.10.2016 um 21:21 Uhr

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Dem Thema „Rettungsschirm“ und einer allgemein verständlichen Erklärung für diesen europäischen Stabilitätsmechanismus hatte sich Helga Kröger in ihren Geschichten auf „Heidjer Platt“ gewidmet. Der fünfjährige Max – übrigens die Handpuppe der Reinerbeckerin Kerstin Hartje – durfte an dem Kulturabend lange aufbleiben, wie er sagte, und die Gäste im „Alten Forsthaus“ mit seiner fröhlich-frechen Art unterhalten. Im Namen aller Rotznasen bedankte er sich artig bei den Heimatverschönerern für die Spende eines neuen Kleinkinder-Spielgerätes, das auf dem Grillplatz am Hühnerbusch aufgestellt wurde. Auch das Bemühen des Vereins, Wanderer durch Markierungen davon abzuhalten, vom rechten Weg abzukommen, gefiel dem Lausbuben. Und dass der Vereinsvorsitzende Frank Schiffling und sein Team Banken retten, „wo doch so viele Pleite gehen“, fand Max ganz toll. „Ihr streicht sie einfach!“, stellte der neunmalkluge Dreikäsehoch trocken fest. Häuptling Frank, Ronny der Strippenzieher, Gerd, der nicht politisch engagierte Bruder vom SPD-Parteivorsitzenden, Klaus und Klaus, von Beruf Bänker und Schneider, sowie der Zollstöcke sammelnde Werner und alle anderen, die die Domänenburg zum Leuchten gebracht haben, wurden mit kessen Sprüchen bedacht und von Max ordentlich durch den Kakao gezogen.

Gelungene Überraschung: Frank Schiffling mit Max und Kerstin Hartje, die für fröhliche Unterhaltung beim Kulturabend sorgten. Foto: sbr



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