weather-image
22°

Fraktionen sollen über Funkmast-Versetzung in Emmern entscheiden

Keine guten Aussichten

Emmerthal. Wenn Dominic Bredlau am Eschenbruchweg aus dem Fenster seines neuen Einfamilienhauses sieht, dann ärgert er sich über die technische Neuerung der Gemeinde, die seine und die Blicke seiner Familie auf sich zieht. Der Funkmast zur Steuerung der Abwassertechnik, den die Gemeinde im vergangenen Jahr unabgesprochen vor seinem Haus errichtete (wir berichteten), sorgte im jüngsten Ausschuss für Gemeindewerke und Technik erneut für leicht erhöhte Temperaturen.

veröffentlicht am 16.01.2014 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 28.10.2016 um 23:21 Uhr

270_008_6853487_lkae105_1501.jpg
Weiterlesen für 20 Cent oder mit Ihrem Digital-Abo
Sie haben bereits ein Digital-Abo der DEWEZET? Dann melden Sie sich hier mit Ihren DEWEZET -Login an und lesen Sie den Text, ohne Ihn bei LaterPay bezahlen zu müssen.

Im Vorfeld hatte der Ausschuss die Verwaltung gebeten, die Kosten für eine mögliche Versetzung des Mastens darzustellen. Ergebnis: 4800 Euro. Eine Summe, die Gemeindebürgermeister Andreas Grossmann (SPD) Falten auf die Stirn treibt, Ortsbürgermeister Rudolf Welzhofer (CDU) aber weniger beeindruckt: „Also wir reden von 4800 Euro, wenn wir den Mast hinter das Haus legen?“ Welzhofer ist sich sicher, für Bredlau und seine Familie sei der Mast eine zusätzliche Belastung zu den ohnehin schon ungünstig über das Grundstück verlaufenden Hochspannungsleitungen und das in direkter Nähe neu entstandene Kiesabbaugebiet zwischen Emmern und Ohr. Er betont: „Wir sind froh um jede Familie, die nach Emmerthal zieht“ und fürchtet, die Gemeinde könne in dieser Angelegenheit ein falsches Zeichen setzen.

Dass Herr Bredlau seitens der Gemeinde nicht informiert wurde, sei tatsächlich „schiefgelaufen“, räumt auch Andreas Grossmann ein. Gleichwohl stellt er klar: „Hätte man den Masten von vorneherein am Rande des Baugebietes aufgestellt, hätte das rund 5000 Euro mehr gekostet. Finanziell war das schon richtig überlegt.“ Dominic Bredlau hofft nun auf die Fraktionen, die das Thema zur Entscheidung auf den Tisch bekommen: „Der Mast ist ein Störenfried an dieser Stelle. Wir wurden nicht gefragt, bevor er uns vor die Nase gesetzt wurde. Ich hoffe, dass das ursprüngliche Bild wiederhergestellt wird.“nin



Copyright © Deister- und Weserzeitung 2019
Texte und Fotos von dewezet.de sind urheberrechtlich geschützt.
Weiterverwendung nur mit Genehmigung der Chefredaktion.


Weiterführende Artikel
    Anzeige

    Immobilien in Hameln: auf immo.dewezet.de finden Sie tagesaktuelle Angebote zur Miete und zum Kaufen

    Immobilien mieten

    Immobilien kaufen

    Anzeige
    Kommentare
    Kontakt
    Redaktion
    E-Mail: redaktion@dewezet.de
    Telefon: 05151 - 200 420/432
    Anzeigen
    Anzeigen (Online): Online-Service-Center
    Anzeigen (Telefonisch): 05151 / 200 - 666
    Abo-Service
    Abo-Service (Online): Online-Service-Center
    Abo-Service (Telefonisch): 05151 / 200 777

    Keine Zeitung bekommen? Hier zur Zustell-Reklamation.
    X
    Kontakt
    X
    Herzlichen Glückwunsch, Ihr Adblocker funktioniert!

    Wir verstehen, dass Sie nicht hier sind, um Werbung zu sehen.
    Aber Werbe- und Aboeinnahmen sind wichtig für unsere journalistische Arbeit.


    Unterstützen Sie unseren Qualitäts-Journalismus, indem Sie Ihren Adblocker deaktivieren
    oder sich mit einem gültigem Digital-Abo anmelden.

    Sie haben ein Digital-Abo? Hier anmelden!

    Noch kein Digital-Abo?