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Kein Job für Leute mit Höhenangst

Grohnde (wft). Ein halbes Jahr habe es bei ihm schon gedauert, bis er sich daran gewöhnt habe, in diesen luftigen Höhen zu arbeiten. Michael Przybyl reckt sich gerade in der Mittagssonne während seiner einstündigen Ruhepause am Fuß der Kühltürme des Kernkraftwerks Grohnde, die derzeit rundum saniert werden.

veröffentlicht am 23.08.2012 um 14:57 Uhr
aktualisiert am 30.10.2016 um 06:41 Uhr

Mit drei Arbeitsbühnen arbeiten die Betonsanierer an einem der Kühltürme. Deutlich sind die Stellen zu erkennen, an denen die Außenhaut repariert wird. Fotos: Block
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„Am schlimmsten sind bei dieser Arbeit das ,Abrascheln’ und das Stemmen“, erklärt der 45-Jährige. „Aber viel hängt auch von der Witterung ab. Unangenehm ist vor allem starker Wind. Bei zu viel Wind geht die Sicherheit vor, dann werden die Arbeitsbühnen heruntergefahren.“
 Rund 150 Meter hoch sind die Kühltürme des KKW Grohnde. Seit rund 30 Jahren stehen die Betonbauten am Weserufer und sind Wind und Wetter, Hitze und Kälte ausgesetzt. 30 Jahre – das ist für einen Betonbau bereits ein reifes Alter. „Und dennoch ist Beton nicht gleich Beton“, wie Bauleiter Thomas Block erklärt. „Die Kuppel des Reaktors zum Beispiel ist ganz anders gebaut – wesentlich dichter und viel haltbarer. Schäden, wie wir sie hier an den Kühltürmen reparieren müssen, gibt es bei der Reaktorkuppel auch nach 30 Jahren noch nicht.“ Die Außenwände der beiden Kühltürme sehen dagegen aus wie der reinste Flickenteppich. Aus der Ferne ist das nicht besonders gut zu erkennen. Aus der Nähe aber lässt sich jede neu abgedeckte Schadensstelle genau identifizieren.

Mehr zu den Arbeiten an den Kühltürmen lesen sie in unserer Print-Ausgabe.



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