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Emmerthal hat Überkapazitäten, aber nicht jeder Elternwunsch lässt sich erfüllen

Kein Engpass mehr bei den Kitas

Emmerthal. In Emmerthal stehen mehr Betreuungsplätze in den Kindertagesstätten zur Verfügung als benötigt. Darauf verweist die Verwaltung, auch wenn nicht immer ein Platz im Wunschkindergarten vermittelt werden könne. Trotzdem könne sich Emmerthal als familienfreundliche Kommune darstellen.

veröffentlicht am 04.02.2016 um 16:22 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 13:00 Uhr

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Christian Branahl

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Christian Branahl Reporter / Newsdesk zur Autorenseite
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Emmerthal. Bei den Betreuungsplätzen in den Kindertagesstätten verfügt die Gemeinde Emmerthal momentan über ausreichend Kapazitäten, um bei Bedarf flexibel reagieren zu können. „Das bietet für uns einen großen Vorteil als familienfreundliche Kommune“, sagt Susanne Jürgens als zuständige Fachbereichsleiterin im Rathaus. Einzige Einschränkung: Nicht immer handele es sich um den Wunschkindergarten.

Neu zugezogenen Familien könnten schneller Plätze angeboten werden, aber beispielsweise auch Frauen, die nach einer Trennung aus beruflichen Gründen kurzfristig auf eine Kinderbetreuung angewiesen sind. Außerdem könne für Flüchtlinge ermöglicht werden, den Nachwuchs in den Kitas aufzunehmen, nannte Jürgens als weiteres Beispiel. Die Verwaltung führt an, dass dies für den Spracherwerb, aber auch für die Integrationsarbeit, bedeutsam sei.

Im Vorjahr hatte die Gemeinde das DRK Weserbergland als Träger der Emmerthaler Tagesstätten ermächtigt, dem Bedarf entsprechend in der Kita Neue Straße bestehende Halbtags- und Dreivierteilgruppen in Ganztagsangebote umzuwandeln. Das sollte bis Ende Juli befristet sein. Doch: Laut Verwaltung habe es sich bewährt, obwohl rein rechnerisch Kapazitäten abgebaut werden könnten. Deshalb empfahl sie, an dem Ganztagsangebot festzuhalten. Ein Vorschlag, dem die Politik folgte. Dennoch bleibe Flexibilität gefragt, wenn die konkrete Nachfrage zurückgehe. Dann seien kleinere Gruppen – und damit geringere Personalkosten – möglich.

Für die Betreuung von Kindern im Alter von 1 bis 6 Jahren in den Kindertagesstätten Neue Straße, Distelflecken, Grohnde, Hämelschenburg, Ilsetal und der Kinderbetreuung Emmern werden insgesamt 329 Plätze angeboten. Hiervon werden 63 Plätze für die Betreuung von Kindern unter drei Jahren zur Verfügung gestellt.

Im Einzugsgebiet der Gemeinde stehen demgegenüber 203 Kinder im Alter von 3 bis 6 Jahren und 162 Kinder im Alter von 0 bis 2 Jahren, also insgesamt 365 Kinder. Erziehungsberechtigte nehmen Betreuungsplätze laut Verwaltung erst ab dem ersten Geburtstag des Kindes und später in Anspruch. Für Kinder im Alter von ein bis zwei Jahren werden etwa von 50 Prozent der Erziehungsberechtigten Plätze beansprucht; für Kinder im Alter ab drei Jahren werden Plätze in einem Umfang von etwa 95 Prozent nachgefragt. Für berufstätige Eltern ist es ferner erforderlich, ausreichend Ganztagsplätze vorzuhalten.

Info: Gemeinsam frühstücken - und gesünder

Was als Versuch gestartet ist, erleben die Kinder künftig als tägliches Angebot: Die DRK-Kita Neue Straße organisiert zunächst bis zum Juli für alle Kinder ein Frühstücksangebot. Vier Wochen lang lief bereits der Versuch, dass täglich ein Frühstücksbuffet mit verschiedenen Brotsorten und Belägen sowie wechselnden Obst- und Gemüsesorten angeboten wurde. „Kinder und Eltern bewerten diesen Versuch als sehr positiv“, meinen die Organisatoren, die dabei auf gesunde Ernährung achten. Für die Eltern, insbesondere für die Berufstätigen, sei das Frühstücksangebot entlastend. Erziehungsberechtigte zahlen für das Angebot monatlich zehn Euro.



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