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Aerzener Politiker erwägen doch noch Beitritt zur Klimaschutzagentur Weserbergland

Kehrtwende – Energieberater plötzlich gefragt

Aerzen (cb). Die Außenseiterposition der beiden Kommunen Aerzen und Bad Münder bei der Gemeinschaftsaufgabe Klimaschutzagentur Weserbergland stieß in der Vergangenheit auf Unverständnis der Beteiligten. Doch: Ein Umdenken hat stattgefunden. Jetzt überlegen die Aerzener Politiker ernsthaft, sich dem Kreis der Gesellschafter aus Gemeinden und Städten des Landkreises sowie der Stadtwerke Hameln, der Stadtwerke Bad Pyrmont und e.on Westfalen Weser anzuschließen.

veröffentlicht am 01.12.2012 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 30.10.2016 um 01:41 Uhr

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Im zuständigen Fachausschuss äußerten sich Vertreter der Fraktionen wohlwollend über die bisherige Arbeit der Klimaschutzagentur. „Es wird Zeit, dass unsere Kommune der Agentur beitritt“, sagte Burkhard Schraps (SPD) im Ausschuss für Bau-, Verkehrs- und Umweltangelegenheiten. Der Fraktionsvorsitzende gestand zwar ein, dass Aerzen vor drei Jahren „nicht gewillt war“ mitzumachen, wollte aber die damaligen Gründe nicht noch einmal aufwärmen. Wichtiger für Schraps von der Mehrheitsgruppe aus SPD und Grünen im Gemeinderat ist, was heute zählt: „Mir gefällt die Entwicklung der Klimaschutzagentur kolossal.“

Auch Friedel-Curt Redeker, CDU-Fraktionsvorsitzender und Ausschussvorsitzender, sprach von Einigkeit, wobei die politische Entscheidung über einen Beitritt erst zu einem späteren Zeitpunkt geplant sei. Dennoch: „Für mich ist überzeugend, dass sie sehr gute Erfolge erzielt hat.“ Für Aerzen sieht er auch ganz praktische Vorteile. Redeker verwies beispielsweise auf Überlegungen, die Straßenbeleuchtung durch moderne und energiesparende LED-Lampen zu erneuern.

Zuvor hatte Geschäftsführer Tobias Timm, seit Sommer vergangenen Jahres im Amt, die Aufgaben der Agentur vorgestellt. Der Diplom-Ingenieur machte deutlich, dass der Klimaschutz inzwischen Wirtschaftsförderung darstelle, da heimische Firmen oftmals mit Aufträgen bedacht würden. Inzwischen sei es gelungen, viele Projekte beispielsweise für Privatleute, Kommunen und Unternehmen durchzuführen. Sogar aus Nachbarlandkreisen werde Interesse geäußert, der Agentur beizutreten, sagte Timm.



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