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Straßenbaubehörde wollte Geld für Gestaltung geben – und macht jetzt einen Rückzieher

Kahler Kreisel

AERZEN. Kahl und trist ist der Verkehrskreisel bei Reher. Eigentlich wollte die Straßenbau-Behörde die Mittel zur Gestaltung des Kreisels zur Verfügung stellen. Davon ist allerdings jetzt nicht mehr die Rede.

veröffentlicht am 03.05.2018 um 13:05 Uhr
aktualisiert am 03.05.2018 um 17:30 Uhr

Macht einen tristen Eindruck: der Verkehrskreisel bei Reher. . Foto: sbr
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Autor

Sabine Brakhan Reporterin
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Vom „Hornberger Schießen“ ist die Rede, wenn eine Angelegenheit mit großem Getöse angekündigt wird, aber dann nichts dabei herauskommt und sie ohne Ergebnis endet. Auch Aerzens Erster Gemeinderat Andreas Wittrock bediente sich dieser Redewendung, um den Ausgang eines Ortstermins mit den zuständigen Stellen am reherschen Kreisel im Zuge der Aerzener Umgehungsstraße zu beschreiben. Ist dieser bei der Gestaltung des Umfeldes der Umgehungsstraße schlichtweg vergessen worden, wurde im Rahmen der Sitzung des Ortsrats Reher die Anfrage gestellt. Während anderenorts in den Straßenrandbereichen die angepflanzten Bäume und Büsche bereits zum wiederholten Mal Blüten tragen, sprießt auf dem Mittelrund des Kreisels weiterhin lediglich Unkraut, dass lange Zeit in regelmäßigen Abständen von Verkehrsteilnehmern, die ihre Geschwindigkeit den örtlichen Verhältnissen nicht angepasst hatten, durchfurcht wurde.

„Ursprünglich war von der zuständigen Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr – Geschäftsbereich Hameln zugesagt worden, dass noch Mittel zur Gestaltung des Kreisels vorhanden seien und der Flecken Aerzen einen Gestaltungsvorschlag ausarbeiten möge. Die Verwaltung beauftragte daraufhin den Ortsrat Reher aufgrund seiner räumlichen Zuständigkeit, diesen Vorschlag zu konkretisieren“, wie Andreas Wittrock mitteilte. Als nun während eines Ortstermins die gemeinsam erarbeiteten Möglichkeiten einer Gestaltung vorgestellt werden sollten, rückte die zuständige Behörde allerdings von ihren Zusagen ab. Zwischenzeitlich hatte es dort einen personellen Wechsel des Ansprechpartners gegeben, der wiederum nun nichts mehr von einer Mittelrücklage für die Gestaltung wissen wollte. Im Gegenteil: Nach jüngster Auffassung der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr – Geschäftsbereich Hameln soll die ausgearbeitete Gestaltung der Freifläche nun zulasten des Fleckens Aerzen gehen, wie Andreas Wittrock weiter erläutert. Die Zuständigkeiten sieht man allerdings innerhalb der Verwaltung des Fleckens Aerzen anders und dort hat man nun die Gestaltungspläne erst einmal beiseitegelegt und nicht weiterverfolgt.



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