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Jugendrotkreuz-Gruppe aus Amelgatzen siegt auf Landesebene

Junge Ersthelfer zeigen im Bundeswettbewerb ihr Können

Amelgatzen (red). „Wir haben es geschafft“, jubelt Annika Prothmann, Leiterin des Jugendrotkreuzes (JRK) beim DRK-Kreisverband Hameln-Pyrmont. Die JRK-Gruppe aus Amelgatzen ist Landessieger bei den Landeswettbewerben in Einbeck geworden.

veröffentlicht am 19.07.2012 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 30.10.2016 um 09:41 Uhr

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Mit ihren Kenntnissen und dem Können im Bereich Erste Hilfe, Sport und Spiel, Soziales, Rot-Kreuz-Wissen sowie einem musisch-kulturellen Teil überzeugten die sechs Teilnehmer der Amelgatzener Gruppe II im Alter zwischen 12 und 16 Jahren. Lara und Leonie Wegener, Hendrik Ihme, Robin Melde, Lisa Ende, Hannah Essmann und die Gruppenleiter Kai Niklas Nagler und Lukas Essmann belegten den ersten Platz und setzten sich gegen vier weitere Gruppen aus den Bezirken Lüneburg, Stade, Braunschweig und Weser-Ems durch. Somit qualifizierten sie sich für den diesjährigen Bundeswettbewerb vom 7. bis 9. September in Berlin und werden dort das Land Niedersachsen vertreten.

Wer sich jetzt denkt, dass dies eine einfache Aufgabe werden wird, täuscht sich. Schon im Landeswettbewerb war das Niveau hoch. Im Bereich Erste Hilfe zum Beispiel mussten die sechs Jugendlichen schnell reagieren: Es galt, mehrere Verletzte zu behandeln, unter anderem mit Verätzungen, Verbrühungen, im Schockzustand oder mit Asthma. Auch ein nachgestellter Motorradunfall, in den ein Radfahrer verwickelt war, stand auf dem Programm. Weiter ging es im Bereich Rot-Kreuz-Wissen. Hier übernahmen die Jugendlichen die Planung für ein Auffanglager von Klimaflüchtlingen. Und auch der musisch-kulturelle Teil hatte es in sich: Es sollte eine Moritat zum Thema Klimawandel vorbereitet und aufgeführt werden – die Gruppe hatte lediglich 24 Stunden Zeit, herauszufinden, was ein Moritat ist und dieses balladenähnliche Bänkellied mit einfacher Melodie dann gekonnt in Szene zu setzen. Doch auch Sport und Spiel kamen nicht zu kurz: Elefantenkegeln, Logos raten, Mehlpyramiden bauen und viele Aufgaben mehr. Nach diesem erfolgreichen Wettkampf heißt es für September erst mal wieder: Üben, üben und noch mal üben. Denn die Gruppe möchte auch von dort wieder als gefeierter Sieger nach Hause fahren.



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