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Urnengang im Mai in den Schulen und im Jugendtreff / Neue Richtlinien als Thema im Fachausschuss

Jugendparlament geht auf seine Wähler zu

Emmerthal (cb). Die Emmerthaler Politik sichert dem Jugendparlament, das im Mai vor den Neuwahlen steht, ihre Unterstützung zu. Jugendbürgermeister Nico Kazinakis hatte zuvor im Jugend- und Sportausschuss in einer Bilanz zwar besonders die Erfolge des Gremiums herausgestellt, gleichzeitig aber auch auf die Probleme in der Arbeit der Jungparlamentarier hingewiesen. Mehr Flexibilität und eine bessere Organisation erhofft sich das Jugendparlament durch neue Richtlinien, die vom Fachausschuss befürwortet wurden und heute noch vom Rat beschlossen werden müssen.

veröffentlicht am 25.03.2009 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 02.11.2016 um 08:21 Uhr

N. Kazinakis
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Im Mittelpunkt der neuen Richtlinien für das Jugendparlament steht, die Zahl der Mitglieder von 15 auf 12 zu reduzieren. Kazinakis erhofft sich dadurch eine straffere Arbeit, aber auch weniger Aufwand, um neue Mitstreiter finden zu können. „Einige von uns wollen auf jeden Fall weitermachen, dann fällt es uns nicht schwer, noch weitere Kandidaten zu finden“, hofft er.

Weitere wichtige Änderung: Die Quotenregelung, nach denen jeder Ortschaft eine bestimmte Anzahl von Sitzen zusteht, wird aufgehoben. Natürlich sollen die Jugendlichen der einzelnen Dörfer weiter zur Mitarbeit aufgerufen sein. „Grundsätzlich muss es aber um Interesse gehen und nicht darum, aus welcher Ortschaft man kommt“, so der Jugendbürgermeister. Ebenso wie sein Stellvertreter Sören Welzhofer wies er darauf hin, dass es sich meist um einen harten Kern gehandelt habe, der aktiv im Gremium und bei Aktionen mitgewirkt hätte.

Darüber hinaus werden die jungen Emmerthaler im Alter zwischen 12 und 24 Jahren in diesem Jahr erstmals nicht per Brief zur Wahl des neuen Jugendparlaments aufgerufen. Stattdessen planen die Nachwuchsparlamentarier eine Urnenwahl, die nicht als so anonym gilt. Wie Kazinakis mitteilte, soll dazu eine Wahlwoche im Mai durchgeführt werden. Um mehr Jugendliche zu erreichen, sollen die Wahlurnen an verschiedenen Tagen im Jugendtreff Emmern, in der Johann-Comenius-Schule in Kirchohsen sowie in Hameln an den Gymnasien, der Handelslehranstalt und der Elisabeth-Selbert-Schule aufgestellt werden.

Politik will Arbeit unterstützen

Die Politik – Vertreter der Parteien waren bislang regelmäßig an den Sitzungen des Jugendparlamentes beteiligt – befürwortete zwar die neuen Richtlinien, hat aber schon Wünsche an das neu zu wählende Gremium. „Wir wünschen uns schon eine regelmäßige Teilnahme an den Sitzungen unserer Fachausschüsse“, sagte Reinhard Feyer (FDP), nachdem die Jugendlichen dazu eher unregelmäßig ins Rathaus gekommen waren. „Es ist ja schon das Ziel, dass sie mal in unsere Fußstapfen treten“, hofft der Liberale, dass die Jungparlamentarier vielleicht später aktiv in die Kommunalpolitik einsteigen.

Eberhard von Korff (CDU) äußerte ein gewisses Verständnis, dass für die Jugendlichen manches Thema in den Fachausschüssen des Rates nur schwer nachvollziehbar sei. Er erinnerte an den Vorschlag seines Fraktionsvorsitzenden Karl-Wilhelm Steinmann, den Jungparlamentariern eine Einführung in verschiedene kommunalpolitische Themen zu geben, wozu sicher auch die anderen Parteien bereit wären. „Das ist unser Angebot an die Jugendlichen“, sagte Korff.



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