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Aerzener Gemeindefeuerwehr blickt zurück auf neun Serienbrände und das Großfeuer im Freibad

Jeden dritten Tag ein Einsatz

Aerzen. Eine Lagerhalle hinter der Brotfabrik, ein Holzhäuschen am Schierholzberg, eine Strohlagerstätte in Königsförde, das Heim des Gebrauchshundevereins Emmerthal in Reher, ein Gartenhaus in Reinerbeck – und damit ist die Liste noch nicht beendet: Das letzte Quartal des Jahres 2013 war für die Gemeindefeuerwehr Aerzen vor allem geprägt durch Großeinsätze, die vielen Brandschützern psychisch und körperlich alles abverlangten. Neun der 16 Serienbrände wurden im Gemeindegebiet gelegt, hinzu kamen ein Wohnhausbrand in Herkendorf, ein schwerer Verkehrsunfall in Königsförde sowie der Großbrand des Aerzener Freibades Mitte Dezember.

veröffentlicht am 17.03.2014 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 28.10.2016 um 19:41 Uhr

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Autor:

Sabine Brakhan
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37 Brandeinsätze, 58 Hilfeleistungseinsätze, 17 sonstige Einsätze sowie elf Fehlalarme listet der stellvertretende Gemeindebrandmeister Jörg Pyka für das Jahr 2013 auf. „Die Aerzener Orts- und Werkfeuerwehren wurden im vergangenen Jahr insgesamt 123 Mal zu Brand- und Hilfeleistungseinsätzen gerufen. Statistisch gesehen wurde somit jeden dritten Tag im Jahr eine Feuerwehr der Gemeinde Aerzen zu einem Einsatz gerufen“, bilanziert er.

„Gerade die Zeit der Serienbrände hat mir gezeigt, dass ich mich auf euch verlassen kann“, lobt Gemeindebrandmeister Friedhelm Senke anlässlich der Jahresabschlussveranstaltung der Gemeindefeuerwehr die Einsatzbereitschaft und Disziplin der freiwilligen Brandschützer. Darüber hinaus erinnert er daran, dass nicht nur das Elbe-Hochwasser die Einsatzkräfte forderte, auch der Raum Grießem, Reher und Reinerbeck wurde im vergangenen Sommer von großen Wassermassen heimgesucht, sodass schnelle Hilfe vonseiten der Feuerwehr von Nöten war.

In diesem Jahr – so hofft die Freiwillige Feuerwehr – soll aber vor allem die Umrüstung auf Digitalfunk das vorherrschende Thema sein. „Die Geräte sind geliefert, die Angebote für den Einbau durch eine Fachfirma sind eingeholt“, umreißt Senke den aktuellen Stand. Ein weiteres Großprojekt ist die Aufstellung des Feuerwehrbedarfsplans für den Flecken Aerzen. „Erste Gespräche und Terminabsprachen mit dem beauftragten Planungsbüro sind bereits erfolgt, die Datenlieferungen unsererseits für die kommenden Wochen vereinbart. Die Ergebnisse erwarten wir spätestens für das vierte Quartal des Jahres. Bis dahin werden wir das Projekt Stück für Stück begleiten“, erklärt der Gemeindebrandmeister.

Größere Anschaffungen werden in diesem Jahr das Hydraulikaggregat für den Hilfeleistungssatz sowie ein Ersatz für den Mannschaftstransportwagen Reher sein. Zudem soll die im vergangenen Jahr neu beschaffte Ausrüstung durch einen neuen Spezialanzug vervollständigt werden.

Zum wiederholten Mal mahnte Kreisjugendfeuerwehrwart Thomas Kurbgeweit die Gründung von Kinderfeuerwehren an. „Vielleicht ist es das Erfolgsrezept für die Zukunft. Auf jeden Fall tagen Kinderfeuerwehren nachweislich dazu bei, dem Abwärtstrend in Bereich der Jugendfeuerwehren entgegenzusteuern“, sagt Kurbgeweit.



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