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Klarinettentrio Schmuck gibt in Schwöbber Konzert / „Das kleine Gespenst“ ist in der Domänenburg zu sehen

Jazz, Klassik und Gruseliges

AERZEN. Mit zwei attraktiven Veranstaltungen wartet die Veranstaltungsreihe „Kultur in der Domänenburg Aerzen 2018“ in diesem Monat auf. Klassik- und Jazzfans sollten sich Sonntag, 8. April, vormerken. Das „Klarinettentrio Schmuck“ wird in der Schlosskapelle Schwöbber des Schlosshotels Münchhausen ab 17 Uhr gastieren.

veröffentlicht am 13.03.2018 um 17:09 Uhr
aktualisiert am 13.03.2018 um 19:10 Uhr

Werke von Klassik bis Jazz präsentiert das Klarinettentrio Schmuck in der Schlosskapelle Schwöbber. Foto: Klarinettentrio

Das Trio besteht aus dem Geschwisterpaar Sayaka und Yumi Schmuck sowie Oliver Klenk. Mit Klarinette, Bassetthorn und Bass-Klarinette ist eine eher ungewöhnliche Formation entstanden. Nicht zuletzt durch Prätorius-Preisträgerin Sabine Meyer und ihrem Trio di Clarone ist diese Besetzung bekannt geworden. Sprudelnde Spielfreude, magischer Dialog und homogenes Zusammenspiel treffen bei diesen Musikern aufeinander. Das Programm des Trios reicht von Klassik über Jazz bis zur Moderne. In der Schlosskapelle Schwöbber werden Werke aus Mozarts „Zauberflöte“, aus Dvoráks „Slawischen Tänzen“ (A. Dvorák) sowie Stücke von Piazzolla und Debussy bis hin zu Paul Desmonds „Take Five“ präsentiert.

Am Sonntag, 15. April (15 Uhr), ist wieder „Kindertheater-Zeit“ in der Domänenburg. Das Wittener Kinder- und Jugendtheater führt „Das kleine Gespenst auf“ nach Otfried Preußler. Zum Inhalt: Der letzte Schlag der Eulenberger Rathausuhr verklingt: Mitternacht. Eine schneeweiße Gestalt huscht über die Zinnen von Burg Eulenstein. Es ist das kleine Gespenst! Seit uralten Zeiten wohnt es dort, tut niemandem etwas zuleide und ist überhaupt ganz freundlich. Eigentlich liebt das kleine Gespenst den Mond und die Nacht. Wäre es allerdings nicht schrecklich aufregend, die Welt einmal bei Tag zu sehen? Freund Herr Schuhu (der Uhu) rät ab. Auch ist jeder Versuch vor dem Morgengrauen, nicht wieder einzuschlafen, umsonst, bis eines Tages das kleine Gespenst pünktlich um zwölf aus seiner Schlaftruhe schwebt und Sonnenlicht erblickt. Kein Wunder: Es ist aus scheinbar unerklärlichen Gründen zwölf Uhr mittags. Die Freude darüber verfliegt jedoch schnell, als Mensch und Gespenst aufeinandertreffen. Vom Sonnenstrahl schwarz verfärbt, sorgt es für ordentlich Wirbel und stört obendrein die Vorbereitungen der Eulenberger Stadtbewohner auf die 325-Jahr-Feierlichkeiten anlässlich der Belagerung der Stadt durch General Torsten Torstenson und seinen Schweden. Ob es wohl jemals wieder zurück zur Burg findet, zu seinen mondbeschienenen Nächten und zu einem echten schneeweißen Nachtgespenst werden kann? Das Theaterstück ist für Kinder ab drei Jahren geeignet.

Für das Konzert „Klassik bis Jazz“ am 8. April mit dem Klarinettentrio Schmuck kostet die Eintrittskarte 15 Euro.

In der Domänenburg geht‘s gruselig zu: „Das kleine Gespenst“ wird aufgeführt. Foto: Schmuck/Wittener Kinder- und Jugendtheater
  • In der Domänenburg geht‘s gruselig zu: „Das kleine Gespenst“ wird aufgeführt. Foto: Schmuck/Wittener Kinder- und Jugendtheater

Der Eintritt für das Theaterstück „Das kleine Gespenst“ kostet für Kinder 4 Euro, für Erwachsene 6 Euro. Für beide Veranstaltungen gibt es Karten bei der Gemeindeverwaltung Aerzen und im Dewezet-Ticketshop unter 05151/200-888.

red

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