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Inklusion: Treppen gelten als größtes Hindernis

Emmerthal (cb). Über Monate herrschte in Emmerthal Unsicherheit in Verwaltung und Politik, wie neue Landesgesetze umzusetzen sind, damit Schüler mit und ohne Behinderung gemeinsam unterrichtet werden können, nun zeichnen sich konkrete Anforderungen ab.

veröffentlicht am 14.11.2012 um 16:58 Uhr
aktualisiert am 30.10.2016 um 02:41 Uhr

Für die Grundschule Kirchohsen hat ein Architektenbüro Vorschläge und Zahlen vorgelegt, wie sie behindertengerecht umzubauen ist. Dort sind Treppenlifte und Rampen geplant. Foto: Wal
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Laut Beschluss des zuständigen Fachausschusses des Gemeinderates soll zunächst die Grundschule Kirchohsen ausgebaut werden. Vor allem soll sie bis zum neuen Schuljahr Rampen und Treppenlifte erhalten, damit die Schule barrierefrei ist und sie besonders für Kinder mit Förderbedarf bei der körperlichen und motorischen Entwicklung hergerichtet werden kann. Kosten laut Architekturbüro: rund 150 000 Euro.
Dabei handelt es sich um die Bereiche, für die schon jetzt eine Notwendigkeit besteht. In Kirchohsen werden bereits körperbehinderte Schüler, darunter ein Kind mit Rollstuhl, unterrichtet. Außerdem soll die Bildungseinrichtung als Schwerpunktschule für die Bereiche „Sehen“ und „geistige Entwicklung“ gelten, dafür aber erst investiert werden, wenn tatsächlich Bedarf für Kinder besteht. Für den Bereich Hören plant Emmerthal die Zusammenarbeit mit der Gemeinde Aerzen, da dort schon seit Jahren entsprechende Konzepte umgesetzt werden.

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