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Was die Zukunftswerkstatt Gellersen schon gebracht hat – und wo es noch hakt

In die Wege geleitet

Gellersen. „Wir müssen uns nicht verstecken mit dem, was wir bisher geschafft haben, und sind optimistisch, auch dieses Jahr wieder einiges zu bewegen!“ Zufrieden blicken Thomas Forche, Klaus Nagel und Beate Kimpel-Groppe auf die Aktivitäten und Mängelbeseitigungen zurück, die die Zukunftswerkstatt Gellersen mit Unterstützung der Dorfbewohner sowie in Zusammenarbeit mit der Gemeinde Aerzen in den vergangenen zwölf Monaten auf den Weg bringen konnte. Gleichzeitig wagen die Zukunftswerker einen Blick nach vorn. Fast auf den Tag genau ein Jahr nach der Gründung der Zukunftswerkstatt freuen sich die drei Initiatoren über einen deutlichen Zuwachs innerhalb der Planungsgruppe. Mit Susanne Mundhenk-Alpert und Svenja Reckemeier sowie Andrea und Michael Pegesa hat sich der Motor der Zukunftswerkstatt mehr als verdoppelt. Neben den bereits etablierten Aktivitäten im Dorf wollen die Zukunftswerker aus Gellersen erstmals in diesem Jahr einen Höfeflohmarkt ins Leben rufen und so auch Besucher von außerhalb ins Kirschendorf locken. Termin für die Höfeflohmarkt-Premiere ist am Sonntag, 29. Mai, von 11 bis 17 Uhr, wie die Initiative schon einmal vorab bekannt gibt.

veröffentlicht am 21.02.2016 um 17:52 Uhr
aktualisiert am 26.10.2016 um 08:50 Uhr

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Autor:

Sabine Brakhan
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Als in die Wege geleitet kann auch die Fahrdienstbereitschaft betrachtet werden. Zehn Einwohner Gellersens haben sich bereit erklärt, nach Bedarf Fahrdienste im Zuge der Nachbarschaftshilfe zu übernehmen. „Dieses Angebot richtet sich nicht nur an Senioren, die über kein Auto verfügen oder nicht mehr selbst fahren können. Auch Kinder, die beispielsweise sonst keine Möglichkeit hätten, an Vereinsaktivitäten in Aerzen teilzunehmen, weil die Eltern zeitlich verhindert sind, ihre Kinder zu fahren, können von dem Angebot Gebrauch machen“, erklärt Svenja Reckemeier. Ein entsprechender Informationsflyer sei in Arbeit und wird zeitnah verteilt, fügt Thomas Forche zu diesem Thema an. Auch in die Aktion „Kirschenbäume für Neugeborene“ kommt Bewegung. Im vergangenen Jahr wurden zwei Kinder in Gellersen geboren, für die im April jeweils ein Baum mit Namensschild am Weg zwischen dem Schützenhaus und dem Osterfeuerplatz gepflanzt werden soll, wie Klaus Nagel mitteilt. Um die Dorfbewohner über den Fortschritt der Arbeiten der Zukunftswerkstatt auf dem Laufenden zu halten, ist eine Informationsveranstaltung im Rahmen eines Dorffrühstücks am Sonntag, 21. August, um 11 Uhr geplant.

Einen Haken konnten die Zukunftswerker auch bereits hinter einen ganzen Teil von umgesetzten Wünschen und erledigten Anregungen machen, die sie im Rahmen einer Umfrage im Frühjahr des vergangenen Jahres zusammengetragen hatten. So konnten die zehn Bänke rund um Gellersen mit tatkräftiger Unterstützung aus dem Ort in einen Topzustand versetzt werden, wie Forche erklärt. Die angeregte Ausweichfläche an der schmalen Straße „Lüttje Beeke“ wurde vom Bauhof der Gemeinde mittlerweile umgesetzt. Eine zusätzliche Lampe bringt demnächst Licht ans Ende der Neuen Straße und auch das Friedhofstor lässt sich wieder einwandfrei öffnen und schließen, listen die Gellerser nur einige erledigte Punkte vom Aktionsplan auf.

Zukünftig wollen die Ehrenamtlichen gemeinsam mit den Dorfbewohnern im Rahmen von geführten Wanderungen ihren Ort und die nahe Umgebung aus neuen Blickwinkeln erkunden. Dieses Angebot richtet sich auch an Nicht-Gellerser, wie Forche weiter berichtet. Auch Freizeitaktivitäten für Kinder und Jugendliche wie Kino- und Spieleabende sowie Geocaching-Routen und ein Wasserworkshop stehen auf dem Veranstaltungs-Programm. „Wir sind nach wie vor eine ehrenamtliche Initiative, die sich vereins- und parteipolitisch unabhängig für die Zukunft Gellersens engagiert“, betont der Gellerser. Und obwohl schon eine ganze Menge umgesetzt worden ist, steht die Zukunftswerkstatt nach am Anfang. „Wir lernen von anderen Dorfregionen“, so die Devise der Zukunftswerker aus Gellersen.



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