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Solarforschungsinstitut stellt Jahresbericht mit herausragenden Ergebnissen vor

„In der internationalen Spitze vertreten“

EMMERTHAL. Kaum liegt der Jahresbericht 2017 des Institutes für Solarenergieforschung (ISFH) seit wenigen Tagen vor, folgten schon weitere Erfolgsmeldungen aus Emmerthal in den zurückliegenden Monaten. Stellvertretend als aktuelle Beispiele aus diesem Jahr gelten die Auszeichnungen für zwei Forscher des ISFH bei der internationalen SiliconPV-Konferenz im März in Lausanne

veröffentlicht am 23.05.2018 um 16:57 Uhr
aktualisiert am 23.05.2018 um 18:00 Uhr

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Christian Branahl

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Christian Branahl Reporter / Newsdesk zur Autorenseite
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. Sie wurden mit dem SiliconPV-Award geehrt, der für die 10 besten Beiträge verliehen wird. Insgesamt waren über 200 Beiträge aus über 20 Ländern eingereicht worden. Ebenfalls im März wurde das Institut als neues Mitglied in die Vertretung der industrienahen Forschungseinrichtungen in Deutschland – die Zuse-Gemeinschaft – aufgenommen. ISFH-Geschäftsführer Prof. Rolf Brendel hob aus diesem Anlass die Bedeutung der Mitgliedschaft in der Zuse-Gemeinschaft hervor, „weil sie einerseits helfen wird, neue spannende Forschungspartner zu gewinnen und weil sie anderseits helfen wird, die Stärke der vielen kleinen und unabhängig organisierten Forschungseinrichtungen in Deutschlands sichtbarer zu machen und ihnen eine Stimme zu geben“.

Welche wichtige Stimme die Emmerthaler Solarforscher inzwischen im Chor der Institute haben, unterstreicht erneut der Jahresbericht 2017, der druckfrisch auf 110 Seiten vorliegt. Dass die 30-Jahr-Feier des ISFH dabei noch einmal breiten Raum einnimmt, ist nachvollziehbar. „Die Solarenergie gewinnt derzeit weltweit rasant an Bedeutung“, schreibt Brendel im Vorwort. „Das ISFH ist dabei in der internationalen Spitze vertreten, wie auch die Redebeiträge aus Industrie und Wissenschaft zu unserem Jubiläum zeigten.“

Der Institutsleiter verweist darauf, dass Solarstrom schon heute für viele Anwendungen wirtschaftlich attraktiv sei. Durch Forschung und Entwicklung könnten die Kosten weiter gesenkt werden – auch durch die „Innovationskraft und das Engagement“ der Beschäftigten, die für Ende 2017 mit 145 Frauen und Männern angegeben wird.

Als ein herausragendes Ergebnis aus dem Vorjahr gilt ein industrietaugliches Herstellkonzept für beidseitig lichtempfindliche Siebdrucksolarzellen, die einen „beachtlichen Wirkungsgrad“ von 22,1 Prozent erreichten. Für eine andere spezielle Form von Zellen gab es erneut einen Weltrekord aus Emmerthal beim Wirkungsgrad. Ein weiteres Aufgabenfeld sehen die Forscher aber auch beispielsweise in einer durch Sonnenenergie und Windstrom unterstützten Wärmepumpenheizung.

Dem ISFH stand 2017 ein Gesamtetat von 10,15 Millionen gegenüber knapp 12 Millionen Euro im Vorjahr zur Verfügung. Während es einen Rückgang bei den Drittmitteleinnahmen gab, machte sich hingegen eine Entscheidung des Landes Niedersachsen als alleiniger Gesellschafter des Institutes positiv bemerkbar. Seit 2017 hat das Land bekanntlich die institutionelle Förderung dauerhaft um 900 000 auf nun 3,6 Millionen Euro jährlich erhöht. cb



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