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Immer mehr Pilger im Weserbergland

Emmerthal (ubo). Siegfried Kratsch ist immer mehr gefragt: Der Lüntorfer besitzt die Schlüsselgewalt über die Kirche des Dorfes – und sie ist zunehmend das Ziel von Pilgern, die dort auf dem Weg zwischen Loccum und Volkenroda Station machen. Der Kirchenführer hat die Aufgabe übernommen, den Gruppen und Einzelpersonen, die auf dem Pilgerweg unterwegs sind, das Gotteshaus aufzuschließen und für Fragen zur Verfügung zu stehen. „Bis zum Oktober diesen Jahres haben 215 Pilger die Lüntorfer Kirche besucht. Im letzten Jahr waren es 130“, bilanziert Siegfried Kratsch die steigende Nachfrage.

veröffentlicht am 26.10.2009 um 17:36 Uhr
aktualisiert am 01.11.2016 um 19:21 Uhr

Pilgern
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Emmerthal (ubo). Siegfried Kratsch ist immer mehr gefragt: Der Lüntorfer besitzt die Schlüsselgewalt über die Kirche des Dorfes – und sie ist zunehmend das Ziel von Pilgern, die dort auf dem Weg zwischen Loccum und Volkenroda Station machen. Der Kirchenführer hat die Aufgabe übernommen, den Gruppen und Einzelpersonen, die auf dem Pilgerweg unterwegs sind, das Gotteshaus aufzuschließen und für Fragen zur Verfügung zu stehen. „Bis zum Oktober diesen Jahres haben 215 Pilger die Lüntorfer Kirche besucht. Im letzten Jahr waren es 130“, bilanziert Siegfried Kratsch die steigende Nachfrage. Dankbar über dieses Angebot äußern sich auch Claudia Träger und Ute Heidemann, die mit einer acht Frauen und Männern umfassenden Gruppe aus Lindhorst die Kirche besichtigten.
 Die rund 300 Kilometer lange Route verbindet die beiden Klöster am Steinhuder Meer bei Hannover und Volkenroda in Thüringen. 1163, nur 32 Jahre nach der Gründung des Klosters Volkenroda, zogen von dort zwölf Mönche des Zisterzienserordens aus, um in Loccum ein Tochterkloster zu gründen. Auf diesem alten Pilgerweg suchen heute immer mehr Menschen Ruhe ebenso wie Antworten auf Glaubens- und Sinnfragen.
 Unterteilt in sechs Regionen, liegt der Streckenabschnitt des Weges zwischen Hameln und Stadtoldendorf in der Region 3, Weserbergland/Vogler. Der Lüntorfer Siegfried Kratsch gehört mit zu einer großen Anzahl Ehrenamtlicher, die unter Federführung des Referats „Kirche im Tourismus“ im „Haus kirchlicher Dienste“ der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Hannover die Pilger betreuen. Die Verbindung zu den Kirchengemeinden vor Ort halten dabei die regionalen Pilgerbeauftragten. Für den Bereich zwischen Hameln und Stadtoldendorf sind Gerd-Peter Kluwe und Anita Sander zuständig. „Wir sorgen für das Wohl der Pilger“, sagt die Lüntorferin Anita Sander. Ob es um den Besuch in den Kirchen, einen Pilgersegen oder Unterkünfte geht – die beiden stehen für Auskünfte zur Verfügung.



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