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Emmerthaler zeigen sich zufrieden mit den Vorschlägen des Landkreises

Hoffnung auf Schlussstrich zur Schuldebatte

EMMERTHAL. Erleichterung in der Emmerthaler Politik über die Neubau-Pläne des Landkreises für die Johann-Comenius-Schule: Im zuständigen Fachausschuss des Rates zeigte sich Bürgermeister Andreas Grossmann (SPD) „sehr zufrieden“ – auch vor dem Hintergrund, dass damit „endlich die Diskussionen um diesen Standort aufhören“.

veröffentlicht am 12.09.2018 um 16:11 Uhr

Für die benachbarte Grundschule (links) sowie Haupt- und Realschule (rechts) könnte es einen gemeinsamen Neubau geben. Foto: Dana
Christian Branahl

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Christian Branahl Reporter / Newsdesk zur Autorenseite
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Als „existenziell“ für Emmerthal bezeichnete Rudolf Welzhofer (CDU) die Haupt- und Realschule, deren Zukunft immer wieder vom Landkreis als Träger infrage gestellt worden war, aber „nun gesichert werden könnte“.

Vor den für den Schulbereich zuständigen Ratspolitikern erläuterte Grossmann die Pläne des Landkreises, die erheblichen Einfluss auf die Investitionen auf die Gemeinde haben. Danach könnte es sich um ein multifunktionales neues Gebäude handeln, in dem auch die bislang benachbarten Grundschüler in Kirchohsen unterrichtet werden. Zunächst hatte der Kreis die Gelder erst für das Jahr 2024 im Etat angesetzt – vorbehaltlich der weiteren Schülerentwicklung. Das hatte für heftige Kritik gesorgt. Nun sollen 16 Millionen Euro für die Haushaltsjahre 2020/21 vorgesehen werden, wenn die Kreispolitiker zustimmen und damit gleichzeitig die immer wieder aufkeimende Schließungsdebatte beenden. Aus politischen Kreisen heißt es, dass eine Mehrheit sehr aussichtsreich sei.

Die Gemeinde als Träger der Grundschule steht ebenfalls vor erheblichen Investitionen für ihre Bildungseinrichtung. Grossmann erinnerte daran, dem Landkreis im Januar in Absprache mit den Ratspolitikern geschrieben zu haben, dass die Gemeinde eine Entscheidung benötige. Diese könnte nun Ende des Monats vorliegen. Dann stünde Emmerthal vor ähnlichen Beschlüssen wie der Landkreis, um die Planungen für die Grundschule voranzutreiben, sagte Grossmann. Die Investitionen für den Gesamtkomplex seien nicht nur für den Bildungsstandort, sondern für die gesamte Infrastruktur für die nächsten Jahrzehnte bestimmend, hob er hervor.

Trotz der grundsätzlichen Zustimmung beantragte Welzhofer für die CDU und FWE ein Abstimmungsgespräch, bevor die Pläne endgültig festgelegt würden. Daran beteiligt werden sollten neben Politik und Verwaltung die Schulleitungen und die Kitas. Es gehe darum, dass von der Gemeinde und von der Johann-Comenius-Schule als Zukunftskonzept beschlossene Modell des Bildungshauses vom Kindergarten bis zur zehnten Klasse weiter zu gewährleisten.



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