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Weihnachtskonzert des Emmerthaler Blasorchesters vor vollem Haus

Hörgenuss der besten Art

EMMERTHAL. „Spüren Sie mit uns Weihnachten!“, lud Anna Lea Mundhenk die Besucher in der Kultur(n)halle ein – und ihre Einladung stieß im wahrsten Sinne des Wortes auf offene Ohren. Denn mit dem Emmerthaler Blasorchester (EBO) servierte die Klarinettistin und Co-Moderatorin einen Reigen weihnachtlicher Musik, der alle begeisterte und einmal mehr die für ein Laienorchester erstaunliche Qualität des EBO zum Ausdruck brachte.

veröffentlicht am 02.12.2018 um 18:20 Uhr

Das Emmerthaler Blasorchester glänzt mit weihnachtlicher Musik. Foto: hek

Autor:

Henner E. Kerl
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Weihnachtskonzerte des Emmerthaler Blasorchesters haben schon Tradition und sie sind immer wieder Publikumsmagneten. „Ausverkauft“, freute sich Organisatorin und Kulturbeauftragte Andrea Gerstenberger auch diesmal. Sie weiß: Nicht nur weil die Auftritte in Kirchohsen für die meisten Musiker des EBO ein Heimspiel sind, ist die Kartennachfrage stets so groß. Vielmehr hat sich längst herumgesprochen: Konzerte dieses Blasorchesters garantieren einen Hörgenuss und Unterhaltung der besten Art und sind immer für schönste Überraschungen gut. So auch diesmal. Denn zum Auftakt wagte sich das Ensemble an ein eher selten gespieltes, von Albert Loritz für Blasorchester arrangiertes Werk von Camille Saint-Saens, an drei Sätze aus dem Weihnachtsoratorium (Oratorio del Noel op.12). Damit schraubten die 43 Musiker auf der Bühne der Kultur(n)halle gleich vom ersten Akkord mit Erfolg den Qualitätsanspruch enorm hoch. Doch geführt von einem einmal mehr gleichermaßen einfühlsam wie temperamentvoll agierenden Dirigenten Arndt Jubal Mehring meisterten sie das Frühwerk des französischen Komponisten wie alles, was in dem gut zweistündigen Konzert noch folgte, mit Souveränität und Bravour.

Highlights wie das Weihnachtsoratorium hatte das Konzert gleich mehrere. Für besondere emotionale Momente sorgte dabei der Nachwuchs des Orchesters. Die neun „Kiddies“ traten so unbekümmert und locker auf, als wäre es das Selbstverständlichste von der Welt, vor einem so großen Publikum zu musizieren. Sie überzeugten mit erstaunlichem Können und entfachten vor allem mit ihren Interpretationen von „Twelve Days of Christmas“ und „Jingle Bells“ einen Sturm der Begeisterung. Das gelang einmal mehr auch Christian Koch. Einst Berufsmusiker des Heeresmusikkorps glänzte der Tischlermeister aus Emmerthal mit einem außergewöhnlichen Solo. Diesmal in Parry, Charles Hubert Hastings „Jerusalem“. War der erste Teil der Weihnachts-Revue noch von eher klassischen und besinnlichen Werken geprägt, zeigte sich das Emmerthaler Blasorchester nach der Pause auch voll auf der Höhe, als es weit kommerzieller wurde. Das Lied vom Rentier Rudolph mit der roten Nase und der Titelsong „Küss mich, halt mich, lieb mich“ aus dem Film „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“ machten endgültig perfekt, was sich Anna Lea Mundhenk anfangs gewünscht hatte: „Spüren Sie mit uns Weihnachten.“ In der Tat stimmte das EBO-Konzert mit dem grandiosen Finale in Form von „Winter Wonderland“, „Rockin Around the Christmas Tree“, von „Feliz navidad“ und gleich drei Zugaben am Vorabend des 1. Advents auf wunderschöne Weise auf die stimmungsvolle Weihnachtszeit ein.



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