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Hochwasser droht - Gemeinde beruft Krisenstab ein

Amelgatzen (ube). Die Angst vor der Welle ist spürbar am Samstag im Emmertal. Als der Schieder-Stausee am Nachmittag meldet, es würden ab sofort 100 Kubikmeter Wasser pro Sekunde in die Emmer abgelassen, beruft der Erste Gemeinderat Elmar Günzel den Krisenstab ein. Feuerwehr, Polizei, Ordnungsamt und Verwaltungsspitze treffen sich im Rathaus, um über geeignete Maßnahmen zu beraten.

veröffentlicht am 14.11.2010 um 15:34 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 23:21 Uhr

Emmer
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Amelgatzen (ube). Die Angst vor der Welle ist spürbar am Samstag im Emmertal. Als der Schieder-Stausee am Nachmittag meldet, es würden ab sofort 100 Kubikmeter Wasser pro Sekunde in die Emmer abgelassen, beruft der Erste Gemeinderat Elmar Günzel den Krisenstab ein. Feuerwehr, Polizei, Ordnungsamt und Verwaltungsspitze treffen sich im Rathaus, um über geeignete Maßnahmen zu beraten. Schon am Vormittag hatte der Flecken reagiert und die Emmer-Anrainer vorgewarnt. Zwischen 10 und 11 Uhr rief Dirk Hoppenhöft jeden Bürger an, der im Gefahrenbereich wohnt. Da lag die Wassermenge aus dem Stausee noch bei 60 000 Litern pro Sekunde. Um 16.30 Uhr – da war bereits von 100 Kubikmetern pro Sekunde die Rede – folgte telefonisch die Flutwarnung.
 In der Feuerwehrtechnischen Zentrale (FTZ) Kirchohsen tritt um 19 Uhr die Örtliche Einsatzleitung zusammen, um Vorsorgemaßnahmen einzuleiten. Den Feuerwehrleuten aus Kirchohsen, Hämelschenburg und Emmern beschert die Welle aus Nordrhein-Westfalen viel Arbeit. Bis nach Mitternacht werden in der FTZ und beim Bauhof der Gemeinde Sandsäcke gefüllt, auf Paletten gestapelt und mit Feuerwehr-Lastwagen nach Amelgatzen, Hämelschenburg und Emmern transportiert.



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