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Und was man alles über Grupenhagen wissen sollte

„Hier wird das Wir gelebt“

GRUPENHAGEN. Wenn es um das Wissen über Grupenhagen und die Dorfgeschichte geht, dann hat Familie Rinke die Nase ganz weit vorne. Bereits im vergangenen Jahr ging Holger Rinke als Sieger aus der Raterunde im Rahmen des Neujahrsempfangs des Kultur- und Heimatvereins hervor. Den Titel verteidigte für die Familie nun seine Frau Carola, die Klaus und Annegret Sentker auf die Ränge verwies.

veröffentlicht am 08.01.2019 um 17:43 Uhr

Antje Tegtmeyer (v. li.) gratuliert Carola Rinke sowie Klaus und Annegret Sentker zu ihrem umfangreichen Wissen beim Dorf-Quiz. Foto: sbr
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Autor

Sabine Brakhan Reporterin
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Was muss man eigentlich alles so wissen, wenn man als Siegerin aus dem Grupenhäger Dorf-Quiz hervorgehen möchte? Zum einen wurde nach dem Grupenhäger Bürgermeister von 1945 bis 1952 gefragt – nicht ganz einfach, vor allem für die jüngere Generation. Außerdem wurde nach dem Anlass für die Gedenksteinaufstellung an der Straßenabbiegung nach Egge gefragt. Offensichtlich hat hier eine Tradition die andere überlagert und so den ursprünglichen Anlass, das 700-jährige Dorfjubiläum, bei manchen vergessen lassen. Einfacher war da die Beantwortung der dritten Frage: Wie wird die Fläche vor dem Dorfgemeinschaftshaus genannt. Wer es nicht wusste, konnte kurz vor die Tür treten und die Antwort nachlesen: Kurt-Senke-Platz. Und wenn man bereits vor der Tür stand, war auch das Hinweisschild an der Eiche vor der alten Schule schnell zu erreichen. Sie wurde im Jahr 1888, dem sogenannten Drei-Kaiser-Jahr gepflanzt. Und die Frage nach dem Berg der Zwergen-Sage beantwortet sich quasi von selbst, denn der Titel der Geschichte lautet: die Zwerge vom Lüningsberg. Natürlich durfte auch ein Schätzfrage nicht fehlen: Wie viele unter zehn Jahre alte Kinder sind in Grupenhagen gemeldet? Es sind 22 Mädchen und Jungen. Das Vorstandsteam unter der Führung von Antje Tegtmeyer und Kerstin Wendt freute sich über die rege Beteiligung am Neujahrsempfang. „Das ist gleichzeitig ein Ausdruck der Wertschätzung unserer Arbeit“, dankte der Vorstand. Auch Aerzens Bürgermeister Bernhard Wagner nannte das Engagement des Vereins „rührig“. „Ein gutes Fünftel aller Einwohner Grupenhagens sind heute hier. Das drückt die Verbundenheit mit dem Vereinsleben aus“, so Wagner. Er bediente sich der Worte von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier: „Heimat ist, wo das Wir eine Bedeutung hat.“ An die Grupenhäger Bürger gerichtet sagte Wagner: „Ich habe den Eindruck, hier wird das Wir gelebt!“



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