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Hier sorgt die Frauenquote für Erleichterung

Hagenohsen (jch). Während die Politik das Thema Frauenquote in dieser Woche ein weiteres Mal aufs Tapet bringt, sorgt diese an anderer Stelle bereits für Erleichterung bei beiden Geschlechtern. Denn: „Jeder dritte Busfahrer bei den Öffis ist mittlerweile weiblich“, sagt Betriebsleiter Heinz-Jütgen Aust. Um den Bedürfnissen der Busfahrerinnen an der Endhaltestelle in Hagenohsen gerecht zu werden, wurde dort nun ein mobiles WC-Häuschen installiert – auch für männliche Busfahrer.

veröffentlicht am 31.01.2011 um 17:03 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 19:21 Uhr

Neues Toilettenhäuschen am Lindenanger
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Dieses Häuschen wird in der neuen Saison auch bei Radfahrern, die am Lindenanger Rast machen, großen Anklang finden. Denn diese werden ihre Notdurft dann nicht mehr hinter einem Busch oder dem Bauwagen des Kanuvereins verrichten müssen. „Der Wagen ist zweigeteilt“, sagt Aust. Die eine Seite ist den Busfahrern vorbehalten, die sich unter Eingabe einer Zahlenkombination Zutritt verschaffen können. Die andere Hälfte, mit Toilette und Pissoir versehen, kann für 50 Cent von Radfahrern und Wanderern genutzt werden. „Der Toilettencontainer ist deutlich mehr als ein einfaches Dixie-Klo“, so Aust. Mit Heizung, gekachelten Wänden und Licht, sei er kaum von einer fest installierten Anlage zu unterscheiden. Über diesen „klassischen Fall von Public Private Partnership“, freut sich ganz besonders Emmerthals Bürgermeister Andreas Grossmann. Bereits seit vielen Jahren habe es Diskussionen um den Bau eines solchen Toilettenhäuschens an dieser Stelle gegeben. Der Umbau des Geländes am Lindenanger inklusive der Errichtung einer festen Toiletten-Anlage, sei in Planung, verschiedene Konzepte dazu würden am Donnerstag vorgestellt. All‘ das bringe kurzfristig aber keine Lösung, weiß auch Grossmann. 18-24 Monate wird es voraussichtlich noch dauern, bis die Pläne zur Umgestaltung Platzes an der Weser umgesetzt sind. „Da ist das neue Häuschen als Provisorium optimal“, so der Bürgermeister.
Und es kommt noch besser: Die Kosten für den jüngst installierten Toilettencontainer tragen die Öffis. Die Gemeinde beteilige sich, indem sie die Kosten für den Strom und die nötigen Pflasterarbeiten für die Zuwegung übernehme, so Grossmann.
Auch für Sauberkeit ist gesorgt: Zweimal in der Woche werde eine Reinigungskraft die Toiletten putzen. Mehrkosten sollen hierfür aber nicht entstehen, da diese mit den Erlösen aus der Münztoilette bezahlt werden sollen. 



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