weather-image
23°

Klaus Kuttig gilt als ausgewiesener Kenner - und guter Fotograf

Heimischer Experte gibt Tipps: Was den Wildbienen hilft

veröffentlicht am 12.06.2019 um 15:48 Uhr

Für die Wildbienen sind im Garten von Klaus Kuttig nicht nur spezielle Pflanzen wichtig, sondern auch Nisthilfen. Foto: cb
Christian Branahl

Autor

Christian Branahl Reporter / Newsdesk zur Autorenseite
Weiterlesen für 20 Cent oder mit Ihrem Digital-Abo
Sie haben bereits ein Digital-Abo der DEWEZET? Dann melden Sie sich hier mit Ihren DEWEZET -Login an und lesen Sie den Text, ohne Ihn bei LaterPay bezahlen zu müssen.

AERZEN. Wenn die Naturschutzverbände wie Nabu oder BUND für den Einsatz zum Schutz von Wildbienen werben, dann sind die Beiträge oft mit passenden Fotos der Insekten von Klaus Kuttig aus Aerzen illustriert. Über die Fotografie kam er einst selbst zu dem Wunsch, mehr über Wildbienen wissen zu wollen – und inzwischen gilt Kuttig als Experte auf diesem Gebiet in Theorie und Praxis. Kein Wunder also, dass es höchste Zeit wird für den Nabu, ihn vor Ort für den heutigen Donnerstag als Referenten zu gewinnen, um über die bedrohten Insekten zu berichten. Und: Hinzukommen praktische Tipps von Kuttig, wie jeder Einzelne mit geringem Einsatz dazu beitragen kann, die gefährdeten Arten zu schützen.

Der gelernte Gärtner hat mit Ehefrau Simone in Reher seit 2010 eine ehemalige Pferdewiese zu einem Naturparadies umgestaltet. Auf 2000 Quadratmeter Fläche haben sie nicht nur Obstbäume und Gemüsebeete, sondern auch einen Wildbienengarten mit rund 200 verschiedenen heimischen Pflanzen angelegt. 65 Wildbienenarten hat Klaus Kuttig auf dem Areal inzwischen dokumentiert.

Was unterscheidet Wildbienen von Honigbienen und wie leben sie? Warum werden Wildbienen immer seltener? Was kann jeder Einzelne für ihren Schutz unternehmen? Das sind die Schwerpunkte, die der Referent für seinen Vortrag nennt.

2 Bilder
„Gelbbindige Furchenbiene“ auf einer Golddistel. Foto: Kuttig

Kuttig selbst geht sehr pragmatisch mit dem Wildbienenschutz um, ohne dogmatisch zu sein. Zwar bedauert er, dass gerade durch die Landwirtschaft der Lebensraum für Wildbienen immer weniger werde, doch wisse er um die „ökonomischen Gründe“ der Bauern, dazu teilweise gezwungen zu sein. Umso mehr sei deshalb der Verbraucher gefragt, eine Nachfrage für Produkte zu schaffen, die eine andere Bewirtschaftung fördere. Das gelte ebenso für spezielle Anpflanzungen im privaten Garten, die dazu beitragen könnten, Nahrungsangebot und Lebensraum für Wildbienen zu verbessern. „Das kostet nicht viel, macht Spaß und hilft Natur, Insekten und Vögeln“, meint Kuttig. „Und man kann mittelbar was machen, ohne Politiker zu fragen.“

Der Vortrag beginnt am Donnerstag, 13. Juni, um 19.30 Uhr in Aerzen im evangelischen Gemeindehaus, Burgstraße 2. Es wird ein Kostenbeitrag von 3 Euro erhoben, der für Nabu-Mitglieder entfällt.



Copyright © Deister- und Weserzeitung 2019
Texte und Fotos von dewezet.de sind urheberrechtlich geschützt.
Weiterverwendung nur mit Genehmigung der Chefredaktion.


Weiterführende Artikel
    Anzeige

    Immobilien in Hameln: auf immo.dewezet.de finden Sie tagesaktuelle Angebote zur Miete und zum Kaufen

    Immobilien mieten

    Immobilien kaufen

    Anzeige
    Kommentare
    Kontakt
    Redaktion
    E-Mail: redaktion@dewezet.de
    Telefon: 05151 - 200 420/432
    Anzeigen
    Anzeigen (Online): Online-Service-Center
    Anzeigen (Telefonisch): 05151 / 200 - 666
    Abo-Service
    Abo-Service (Online): Online-Service-Center
    Abo-Service (Telefonisch): 05151 / 200 777

    Keine Zeitung bekommen? Hier zur Zustell-Reklamation.
    X
    Kontakt
    X
    Herzlichen Glückwunsch, Ihr Adblocker funktioniert!

    Wir verstehen, dass Sie nicht hier sind, um Werbung zu sehen.
    Aber Werbe- und Aboeinnahmen sind wichtig für unsere journalistische Arbeit.


    Unterstützen Sie unseren Qualitäts-Journalismus, indem Sie Ihren Adblocker deaktivieren
    oder sich mit einem gültigem Digital-Abo anmelden.

    Sie haben ein Digital-Abo? Hier anmelden!

    Noch kein Digital-Abo?