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Weihnachtsmarkt lockte wieder nach Aerzen

Hauptsache auffällig – Hingucker im Trubel

Aerzen (sbr). Zum 22. Mal verwandelte sich der Platz zwischen Marienkirche und Rathaus vom Parkplatz in einen mit kleinen Holzbuden bestückten und liebevoll geschmückten Weihnachtsmarktplatz samt Karussell. Allerdings tropfte mal wieder jede Menge Nass von oben in die Glühweintassen der Besucher und drückte ein wenig die Atmosphäre, des von der Aerzener Weihnachtsmarktinitiative veranstalteten Traditionsmarktes. Doch die elf privaten Anbieter ließen sich vom Wetter nicht abschrecken, setzten sich kecke Weihnachtsmannmützen auf den Kopf und trotzten mit ihrem bunten Angebot dem schmuddeligen Wetter.

veröffentlicht am 07.12.2009 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 01.11.2016 um 17:21 Uhr

Die engagierten Aerzener Jugendlichen, darunter auch Adriana, Ma
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Barbara Feist und Heike Henrich gehören mittlerweile zum Aerzener Weihnachtsmarkt wie das kleine Budendorf selber zum zweiten Adventswochenende. Und so waren sie nicht nur mit ihrem kreativen Angebot die Farbtupfer auf dem Weihnachtsmarkt, auch ihre Kopfbedeckungen waren absolute Hingucker. „Die stammen beide aus dem Osten unserer Republik. Die geringelte Mütze von Barbara gab es in Erfurt, meine mit dem Weihnachtsmann besetzte Mütze habe ich auf dem Striezelmarkt in Dresden erstanden“, berichtet Heike Henrich. Ein wenig futuristisch mutete dagegen die rote Spirale mit weißer Krempe und Bommel auf dem Kopf von Erika Schierholz an. Auch die Grupenhägerin hat ihre Kopfbedeckung auf dem Weihnachtsmarkt unterhalb des Erfurter Doms erstanden und zog nun mit dem schwingenden Bommel die Blicke der Aerzener Weihnachtsmarktbesucher auf sich. Weihnachtsmannmütze und Engelchen-Heiligenschein zur modischen Kopfbedeckung kombiniert hatte Anja Grabbe, Waffelbäckerin der zweiten Generation in der Mehrgenerationen-Waffelbude. Und auch Werner Wilke, seit vielen Jahren mit seinen weihnachtlichen Leckereien aus eigener Herstellung auf dem Aerzener Weihnachtsmarkt vertreten, hatte sich die rotweiße Mütze auf den Kopf gesetzt. Allerdings plagt den Konditor aus Leidenschaft in diesem Jahr ein ganz großes Problem: Die Produktion des 73-prozentigen „Captain Morgan“-Rum, der seinem berühmten „Alt Eisen“, einem Konfekt aus Nougat und Rum, den unverwechselbaren Geschmack verleiht, ist eingestellt worden. „Ich konnte noch zwei Flaschen im Internet bestellen. Wenn die aufgebraucht sind, ist Schluss mit der Altmetallproduktion – trotz Abwrackprämie“, bedauert Wilke.

Hilfsbereit zeigten sich die jugendlichen Keksbäcker um Aerzens Jugendpflegerin Nicole Lubetzky: Das eingenommene Geld aus dem Keksverkauf soll dazu beitragen, dass „alle Aerzener Kinder an Heiligabend ein Weihnachtsgeschenk unter dem Baum vorfinden, unabhängig von der finanziellen Situation der Eltern“, so die engagierten Jugendlichen. Für Musik sorgten die Feuerwehrkapelle Grupenhagen sowie die Truppe der Goldbachtaler Blasmusik. Für die kleinen Weihnachtsmarktbesucher las Marlies Traupe in der Marienkirche Geschichten und am Sonntag bekamen sie Besuch vom Weihnachtsmann.

2 Bilder
Barbara Feist (links) und Heike Henrich zogen viele Blicke der Besucher auf sich.


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