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Coffee House Jazzband entführt in die gute alte Zeit des Swing

Handgemacht

EMMERTHAL. Unter dem Motto „Memories“ lud die Coffee House Jazzband in die Kleine Kultur(n)halle zu einem Erinnerungsspaziergang ein, der durch die gute, alte Zeit des Jazz und Swing führte.

veröffentlicht am 23.09.2018 um 15:26 Uhr

Feste Größe: die Coffee House Jazzband. Foto: kkü
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Autor

Karin Küster Reporterin
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Musik, die ursprünglich unterprivilegierte, meist farbige Bürger in den USA Ende des 19. Jahrhunderts mit viel natürlicher Musikalität und Spontanität entwickelten und die später auch von weißen Amerikanern mit Begeisterung aufgenommen wurde, so dass manche Jazz-Stücke, beispielsweise „Deed I Do“, 1926 von Glenn Miller gespielt, sogar zu Schlagern ihrer Zeit wurden. Die Coffee House Jazzband mit Bandleader Alfred Finke (Posaune), Reiner Topp (Trompete), Dirk Landwehr (Saxofon), Udo Apportin (Bass), Frank Stuckenberg (Banjo) und Uli Schmöe (Schlagzeug) ist mit ihrer Liebe zu Swing und Jazz in und um Hameln seit nunmehr 39 Jahre eine feste musikalische Größe.

Die Bandmitglieder nehmen bei diesem Konzert nicht auf der Bühne Platz – sondern direkt davor vor in unmittelbarer Nähe zum Publikum. „Unseren Schlagzeuger Uli Schmöe hätte man sonst gar nicht gesehen“, meint Posaunist und Bandleader Alfred Finke und fügt hinzu: „Es soll ein schöner, gemütlicher Jazzabend werden.“ Das gelingt.

Von „Memories“ aus dem Jahr 1915 bis zu „Blue Lester“ aus den 50er Jahren – als der Swing allmählich vom Beat abgelöst wurden – spannten die Jazzer den swingenden Bogen.

Mit „A Smooth One“, „The Preacher“, „Undecided“ und „Bei mir biste scheen“ hatten die sechs Jazzer Musik mitgebracht, die entspannt und den Stress vergessen lässt und die breite Zustimmung der Gäste findet.

„Ich mochte diese Art Musik schon immer“, äußert sich die Hamelnerin Jutta Schulz, die Jazz, Swing und Dixieland sogar schon bei Aufenthalten in USA erlebt hat und ganz besonders schätzt. Auch Anne Pfeiffer aus Hameln, die die Coffee House Jazzband aus vielen Konzerten kennt, ist begeistert: „Mir gefällt es sehr gut.“ „Das ist Gute-Laune-Musik“, spricht Barbara Wassmann aus Kirchohsen das aus, was andere ebenso empfinden.

Die Bandmitglieder haben sich über alle Jahre ihre Spielfreude und ihren Spaß an handgemachter Musik bewahrt. „Musik von schrägen Typen“, drückt Bandleader Alfred Finke es aus. Sie lassen sich genügend Raum für viele, mitreißende und mit reichlich Applaus belohnte Soli. Besonders Schlagzeuger Uli Schmöe erntet bei dem rasend schnellen „I Found A New Baby“ aus dem Jahre 1926 für sein minutenlanges, kräftezehrendes Solo jubelnde Begeisterung.



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