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Umfrage unter Nutzern belegt hohe Zufriedenheit / Viele Schwimmer kommen bis zu fünfmal pro Woche

Gute Noten für das Hallenbad

Emmerthal. Das nach Sanierung und Erweiterung vor elf Jahren wiedereröffnete Emmerthaler Hallenbad erlebt bei den Nutzern eine hohe Akzeptanz. Ein Eindruck, der beim Personal ohnehin gefühlt vorhanden war, wird nun belegt durch eine Umfrage, die im Oktober unter den Badegästen gestartet worden war. Insgesamt sei das Vithalbad positiv bewertet worden, heißt es in einem zusammenfassenden Bericht über die befragten 247 Nutzer im Zeitraum vom 6. bis 31. Oktober. „Dabei machten die Senioren und Erwachsenen mit 86 Prozent die deutlich stärkere Gruppe aus“, heißt es in dem Bericht, der von der zuständigen Fachbereichsleiterin Susanne Jürgens der Politik vorgestellt wurde. Gelobt wurden danach die gute Betriebsführung, das engagierte Personal und die ausgedehnten Öffnungszeiten, die insbesondere Berufstätigen eine Nutzung des Bades ermöglichen. Ebenso wurde der Reinigungsstandard als sehr positiv bewertet.

veröffentlicht am 26.11.2014 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 28.10.2016 um 04:21 Uhr

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Von den Nutzern, die an der Umfrage teilgenommen haben, stammen 57 Prozent aus Emmerthal, 27 Prozent aus Hameln und die restlichen 16 Prozent aus den übrigen Umlandgemeinden. Etwa 61 Prozent der Befragten besucht das Hallenbad häufiger als einmal pro Woche. Der größte Anteil davon nutzt es zweimal pro Woche, an nächster Stelle stehen bereits Schwimmer, die das Bad fünfmal wöchentlich besuchen. Jürgens will diese Zahlen zum Anlass nehmen, dass über neue Tarifkonditionen nachgedacht wird. Grund: Die hohe Quote der Mehrfachnutzung des Hallenbades pro Woche und die Tatsache, dass mindestens 36 Prozent der Gäste Jahreskarteninhaber sind, lässt auf einen potenziellen Einnahmeverlust schließen, wie die Verwaltung meint.

Die Auslastung der Tageszeiten spiegelt nach Einschätzung der Verwaltung das Angebot und die gesellschaftlichen Rahmenbedingungen wider. Unverändert hoch wird das Frühschwimmen mit 32 Prozent der Nutzer angenommen. Nachmittags wird das Bad von 27 Prozent und abends von 24 Prozent der Gäste besucht. Der Vormittag ist mit 16 Prozent schwächer ausgelastet. Das ist aber auch durch die verminderten Öffnungszeiten begründet, da drei Vormittage durch das Schulschwimmen blockiert sind.

Bekanntlich wird das Bad jährlich in den Sommerferien vorübergehend geschlossen, um Wartungsarbeiten durchzuführen. Da dann gerade Familien und Kinder Zeit haben, hatten CDU und FWE beantragt, über eine Verlegung der Revision nachzudenken. Allerdings: Die Badegäste sehen das anders. 175 der 247 Befragten sprachen sich dafür aus, die Schließzeit in den Ferien beizuhalten. Rudolf Welzhofer (CDU) zog deshalb den Antrag der Gruppe zurück.

Ein anderer Vorschlag der Opposition scheitert hingegen am Landkreis als Aufsichtsbehörde, die geplante Investitionen der Gemeinde prüft. CDU und FWE wollten die Attraktivität des Bades durch eine Liegefläche im Außenbereich für die Sommermonate verbessern. Laut Landkreis ist aber nicht zu erwarten, dass die Investitionen durch höhere Einnahmen ausgeglichen werden können. „Auf Deutsch: Kredite bekommen wir dafür nicht genehmigt“, sagte Bürgermeister Andreas Grossmann im zuständigen Fachausschuss des Gemeinderates. cb



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