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Gute Nachbarschaft macht sich bezahlt

Aerzen/Emmerthal (cb). Die heimische Landtagsabgeordnete Ursula Körtner (CDU) durfte die Nachricht zuerst öffentlich machen, dann folgte die offizielle Mitteilung von Niedersachsens Sozialministerin Aygül Özkan: Die Gemeinden Emmerthal und Aerzen können gemeinsam mit einem Betrag von insgesamt 790.000 Euro aus einem neuen Städtebauförderungsprogramm rechnen. Körtner: „Ziel des Programms ist es, vom demografischen Wandel besonders betroffene Kommunen weiter zu entwickeln.“

veröffentlicht am 18.08.2011 um 17:37 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 07:41 Uhr

ae Bildungshaus
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Aerzen/Emmerthal (cb). Die heimische Landtagsabgeordnete Ursula Körtner (CDU) durfte die Nachricht zuerst öffentlich machen, dann folgte gestern die offizielle Mitteilung von Niedersachsens Sozialministerin Aygül Özkan: Die Gemeinden Emmerthal und Aerzen können gemeinsam mit einem Betrag von insgesamt 790.000 Euro aus dem neuen Städtebauförderungsprogramm mit dem Namen „Kleinere Städte und Gemeinden“ rechnen. Körtner: „Mit diesen Mitteln können wir die Infrastruktur von Aerzen und Emmerthal weiter nachhaltig sichern. Ziel des Programms ist es, vom demografischen Wandel besonders betroffene Kommunen weiter zu entwickeln.“ Die beiden Bürgermeister Andreas Grossmann und Bernhard Wagner zeigten sich zufrieden, dass sie Geld aus Hannover erwarten können.
 Aus diesem Programm werden vorrangig Städte und Gemeinden gefördert, die gemeinsame Strategien entwerfen, die langfristig die Daseinsvorsorge für sich und ihr Umland sicherstellen. „Dabei geht es vor allem darum, Doppelstrukturen zu vermeiden und Synergieeffekte zwischen den Gemeinden zu erschließen“, erläutert Körtner. Was die Abgeordnete besonders freut: Emmerthal und Aerzen bekommen „mit Abstand den höchsten Betrag“ von den insgesamt 20 Maßnahmen landesweit, die in den Genuss der Fördergelder kommen.
 „Mit diesem Programm stellen wir Bundes- und Landesmittel in Höhe von 2,534 Millionen Euro zur Verfügung“, sagt Sozialministerin Aygül Özkan. Zusammen mit dem Eigenanteil der Gemeinden von 1,267 Millionen Euro liege das Investitionsvolumen insgesamt bei rund 3,81 Millionen Euro. „Wir wollen die freiwillige Zusammenarbeit der Kommunen unterstützen, um die Infrastruktur im ländlichen Raum zu stärken“, sagt Aygül Özkan. Gerade im ländlichen Raum gebe es dünn besiedelte Regionen, die stark vom demografischen Wandel betroffen seien. Gefördert würden im ersten Schritt Städte und Gemeinden, die bereit sind, gemeinsam Strategien und Maßnahmen zu entwickeln, die langfristig eine bedarfsgerechte Daseinsvorsorge für sich und ihr Umland sichern.



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